Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bankpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

44 
II. Der Geldmarkt. 
Für den Unternehmer bildet der Nutzen, den er aus dem mit 
Bankkredit durchzuführenden Betriebsakt erwartet, die Obergrenze 
der Leistungsmöglichkeit- von dieser scheinbar selbstverständlichen und 
banalen Regel gibt es aber wichtige Ausnahmen. Ein Unternehmen 
kann in einem Teil seines Betriebes genügenden Gewinn erzielen, der 
ihm gestattet, einen andern Teil ohne Gewinn oder selbst mit Ver 
lust abzustoßen (zum Beispiel billige Auslandsverkäufe bei genügend 
hohem Inlandspreis oder Bekämpfung des outsiäei-s eines Kartells); 
hier kann der für den einzelnen Betriebsakt entrichtete Leihzins den 
Nutzen aus dem konkreten Geschäft übersteigen. Oer Gewinn ferner, 
der aus den einzelnen Betriebsakten erzielt werden soll, kann außer 
ordentlich stark wechseln: Ein Unternehmen mag sich gezwungen sehen 
bei verdoppeltem Umsatz ohne erhöhten Reingewinn zu arbeiten: in 
diesem Kall wird der Gewinn, der auf die einzelne Transaktion ent 
fällt, um die Hälfte niedriger sein als vorher, vor allem ist zwischen 
jenen Wirtschaftsubjekten, welche ohne und jenen, welche mit stehendem 
Kapital arbeiten, zu unterscheiden: Oie ersteren sind frei, sie werden 
Betriebskredit nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie durch dessen 
Verwendung Nutzen finden; die Besitzer von Fabriken aber müssen, 
wollen sie ihre Maschinen nicht stille stehen lassen, die Angestellten und 
Arbeiter fortschicken und ihre ganze Organisation aufgeben, ihre Pro 
duktion in einem Rkinimalumfang auch dann aufrechthalten, wenn 
damit kein Gewinn verbunden ist. 
Oer Händler wird, wenn der Zins für Betriebskredit so hoch an 
steigt, daß ihm kein Gewinn mehr zurückbleibt, sein Geschäft einstweilen 
ruhen lassen, der Fabrikant nur jene Abschlüsse machen, die ihm noch 
Nutzen gewähren oder wenn dies — wie gewöhnlich — nicht allein 
möglich ist, jene die für den Absatz der Minimalproduktion seiner Merke 
nötig sind. Oas Ansteigen des Zinses bis zur Beseitigung des Gewinns 
an den einzelnen Produktionsakten hat eine Verringerung, aber nicht 
unbedingt das Aufhören der Inanspruchnahme von Betriebskredit zur 
Folge, vom Standpunkt der Kreditwerber aus ist aber noch eine zweite 
Gbergrenze gegeben: Oer Zins für Betriebskredit kann im Durch 
schnitt einer Konjunkturperiode die Kosten für Beschaffung von Eigen 
kapital (den Kapitalmarktzins) nicht übersteigen. Niemand wird durch 
schnittlich 8% für Betriebskredit bezahlen, wenn die Möglichkeit be 
steht 4(4% Obligationen unterzubringen. Aber auch dieses Maximum 
gilt nur für den Mindestbetriebskredit, den das Unternehmen jeder 
zeit braucht: Wenn eine Gesellschaft in normaler Zeit 500.000 Mk., 
in Konjunktur 1 Million Betriebskredit braucht, so kann sie nur 500.000
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.