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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

86 
II. Der Geldmarkt. 
Die Anspannung zu den Quartalen ist in den Zahlungsgewohn 
heiten, die langsame Entspannung in der Art des Zugangs zur Reichs 
bant begründet. Die Reichsbank beschränkt ihre Kreditgewährung auf 
den Wechseldiskont und den Lombardkredit, den letzteren betreibt sie 
aber innerhalb enger Grenzen, da Lombarddarlehen nicht gesetzliche 
Rotendeckung bilden. Der Wechseldiskont wird zu erheblichem Teil 
in direktem Derkehr mit der Raufmannschaft gepflegt und enthält 
daher viel langfristiges Material. 
Der offene Geldmarkt bewegt sich weit regelmäßiger,- auch für 
ihn haben die chuartalszahltage entscheidende Bedeutung. Ein großer 
Teil der dem Geldmarkt zur Derfügung stehenden Mittel wird zu Zah 
lungen am chuartalsersten benötigt — so die Seehandlungsgelder für 
Gehalt- und andere Zahlungen, die russischen Guthaben für Besorgung 
des Kupondienstes — und die aus diesen Mitteln gewährten Kredite 
laufen zum großen Teil einige Tage vor (tzuartalsschlutz ab. Da aber 
die geleisteten Zahlungen zumeist bald nach Beginn des Quartals auf 
einem andern Bankguthaben erscheinen, ist in kurzer Zeitspanne das Gleich 
gewicht auf dem offenen Geldmarkt hergestellt. Zn den ersten Tagen des 
neuen Dierteljahrs werden die den Kreditbanken neu zugeflossenen Gut 
haben zunächst als tägliches Geld verwendet, bis sich hiefür eine ge 
eignete Anlage auf dem offenen Geldmarkt im engeren oder weiteren 
Sinn findet. Der Privatsatz senkt sich nach chuartalsbeginn und die 
Spannung zwischen der Rate der Notenbank und dem Privatsatz erreicht 
in dem ersten (tzuartalsmonat ihr Maximum und verringert sich bis 
zum Ouartalsschluß ununterbrochen. 
Die Bedeutung der Jahreszeit für den englischen 
Geldmarkt. 
Die Rachftage auf dem Geldmarkt im engeren Sinn wird in Eng 
land überwiegend durch den Bedarf nach Kredit für den internatio 
nalen Warenhandel bestimmt. Die englischen und schottischen Banken 
selbst, Institute eines Landes, welches mehr Dorrat als Bedarf nach 
Geldmarktkredit besitzt, benötigen Akzeptkredit nur im Rahmen des 
koreign department. Die Berbstmonate, namentlich September und 
Oktober, verursachen infolge der Bewegung der Getreide- und Baum 
wollernte ein Ansteigen des Kreditbedarfs- im Acbruar und März 
reduziert die Einzahlung der Steuergelder bei der Bank von England 
die dem Londoner Geldmarkt zur Derfügung stehenden Mittel. §ür 
die Situation des Marktes in den übrigen Monaten ist das jeweilige
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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