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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

134 
Asketen für das Wohl der Gesellschaft hinstellt!), so hat seine 
Kritik einen sehr berechtigten Kern. Man kann vielleicht mit der 
Gedankenführung der Abstinenztheorie plausibel machen, daß 
überhaupt Zins gezahlt wird, indem für den Grenzkapitalisten 
das „Warten“ ein Opfer involviert, für das er entschädigt 
werden muß, wenn sein Angebot nicht verschwinden soll. Sonst 
steht sie doch aber auf einer recht unsicheren Basis, da das 
Objekt der Zinszahlung, der Dienst des Wartens, teilweise 
überhaupt nicht existiert. Böhm-Bawerk hat diesen Punkt 
nicht klar erkannt, wenn er in dem Mangel einer durchgreifenden 
Harmonie zwischen der Größe des behaupteten Opfers und des 
dafür erlangten Lohnes nicht die entscheidende Schwäche der 
Abstinenztheorie sieht. „Denn wo überhaupt Kosten oder Opfer 
den Preis von Gütern bestimmen, pflegen ja bekanntlich, falls 
verschiedene Teile des Angebotes zu ungleichen Kosten auf den 
Markt gebracht werden, jeweils die höchsten zur Versorgung 
des Marktes noch notwendigen Kosten über die Höhe des ganzen, 
einheitlichen Marktpreises zu entscheiden. Wo immer aber 
ungleiche Kosten durch einen einheitlichen Preis vergütet 
werden, ist es grundsätzlich gar nicht möglich, daß die Vergütung 
in jedem einzelnen Falle harmonische Fühlung mit der Größe des 
gebrachten Opfers halten könnte, sondern offenbar werden 
jene Produzenten, welche mit geringeren als den höchsten maß- 
gebenden Opfern ihr Angebot auf den Markt bringen, immer 
für ihre Opfer verhältnismäßig reicher belohnt werden als 
ihre minder günstig situierten Konkurrenten“?). 
Böhm-Bawerk übersieht hier, daß in diesen anderen 
Fällen, bei Arbeits- und Bodenleistungen, stets eine Leistung 
vorliegt, während eine solche von seiten des Kapitalisten teil- 
weise, Vielleicht sogar ganz allgemein nicht existiert?), 
Wir legen gerade deshalb auf diesen Punkt so viel Gewicht, 
weil u. E. hier die Entscheidung liegt, ob man die Abstinenz- 
1) Lassalle, Ferdinand, Herr Bastiat-Schulze von Delitzsch, der 
Skonomische Julian, oder: Kapital und Arbeit, Berlin 1864, S. 110. 
?) Böhm-Bawerk, Geschichte und Kritik, S. 248. 
3 In seinem ersten Haupteinwand gegen die Abstinenztheorie bringt 
Böhm-Bawerk auch unser Argument: Das Moment des Einflusses des 
Zenußaufschubes sei „weder so einfach, noch so unmittelbar, noch so aus-
	        

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Psychologie Der Werbung. C. E. Poeschel Verlag, 1927.
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