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Denkschrift über die in der Schweiz, Norwegen, Schweden, Kanada und den Vereinigten Staaten von Nordamerika getroffenen Maßnahmen zur Preisstabilisierung des Getreides sowie über die dabei gemachten Erfahrungen

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Bibliographic data

Object: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1008918695
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20162
Document type:
Monograph
Author:
Jürgensohn, Arved http://d-nb.info/gnd/1045767883
Title:
Weltporto-Reform
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 317 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel XI. Weltverkehr, Weltbriefmarke und Weltmünze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • III. Neue Weltanschauung
  • IV. Neue Dichtung
  • V. Bildende Kunst und Musik
  • Index

Full text

Neue Dichtung. 
535 
brünett, von großen hellen Augen und prachtvoll hochgewölbter 
Stirn, mittelgroß, von festem, langem Rumpfe, gefiel er sich 
in der aufrechten Haltung des Siegers. Schiller dagegen war 
übergroß, mit sechs Fuß zwei Zoll der längste Mann in Weimar; 
auf schlanken Beinen ruhte ein Oberkörper mit schmaler Brust, 
der sich zwar edel, doch gern in liebenswürdiger Schüchtern⸗ 
heit bewegte, und der Rumpf trug ein Haupt, dessen im Unter⸗ 
gesicht stark hervortretender Knochenbau und breite Schwaben— 
stirn mit zart durchscheinender Haut bedeckt war, dessen Höhen 
rötliche Haare zierten, und dessen leicht entzündliche blaue Augen 
im allgemeinen ins Innere gekehrt waren: bis sie im besonderen 
Augenblick innig aufleuchteten. 
Und leider erstreckten sich die körperlichen Unterschiede, in 
denen man leicht die Differenz der beiden deutschen Haupt— 
typen, des brünetten und des blonden, erkennt, auch auf die 
Gesundheit. Was war Goethe, trotz mancher Krankheit, für eine 
unverwüstliche Natur: ein großer Schläfer und ein tüchtiger 
Esser, kräftig, ziemlich breitschultrig, unempfindsam gegen Hitze 
und Kälte, bei anstrengendem gesellschaftlichem Vergnügen immer 
der Letzte — kein Stubenhocker: die besten Ideen sind ihm im 
Gehen gekommen. Schiller dagegen war schon ein schwerkranker 
Mann, als er Goethes Freundschaft gewann; eingefallene 
Wangen, rasches und lautes Atmen der Brust zeugten von 
der Unerbittlichkeit des zehrenden Siechtums: schon hatte er 
das strenge Wort gelesen, 
Dem Leiden war er. war dem Tod vertraut. 
Als Goethe ihn 1794 in sein Haus lud, mußte ihm Schiller 
antworten, daß seine Krämpfe ihn gewöhnlich nötigten, den 
ganzen Morgen dem Schlafe zu widmen, weil sie ihm des 
Nachts keine Ruhe ließen. „Üüberhaupt wird es mir nie so 
gut, auch den Tag über auf eine bestimmte Stunde sicher 
zählen zu dürfen.“ Und so war denn der Dichter an Zimmer 
und Hausgarten gebannt. Wie viel Stellen im schönen 
Thüringerland sind nicht durch das Andenken an Goethe ge— 
weiht: wenige nur erinnern an Schiller.
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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