Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
1009137581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42841
Document type:
Monograph
Author:
Repenning, Otto http://d-nb.info/gnd/127834125
Title:
Zusammenstellung der Aus- und Durchfuhrverbote
Place of publication:
Berlin
Publisher:
R. v. Decker's Verlag G. Schenck, Kgl. Hofbuchhändler
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 386 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Aus- und Durchfuhrverbote nach dem Statistischen Warenverzeichnis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

430 Fünfter Teil. Verkehrswesen. III. Eisenbahnwesen. 
ernannte eine Deputation zur Ausführung des Planes. Der Landtagsabschied der 
Regierung erfolgte erst am 22. Juli 1832 und versprach Vorarbeiten für den Fall, 
daß „eine Aktiengesellschaft den Bau auf Privatkosten übernehme, wozu der Staat 
durch Übernahme von Aktien eine angemessene Beihilfe gewähren würde." Mehr 
könnte nicht zugesagt werden, „da das jetzige Kommunikationsbedürfnis durch die 
vorhandene Chaussee gesichert sei, die künftige kommerzielle Wichtigkeit der Anlage auf 
unsicheren Voraussetzungen beruhe k.“ Durch die Schrift „Die Eisenbahn von 
Minden nach Köln" (März 1833) suchte Äarkort auf den Gemeinsinn der Privaten 
zu wirken, aber mit geringem Erfolge. Für die Teilstrecke Kemnade—Elberfeld gelang 
es, die Minister des Innern und der Finanzen zu interessieren, welche Staatsbau auf 
Grund einer Staatsanleihe im Ministerratc befürworteten, aber hier von der Mehrheit 
überstimmt wurden, welche auf die Kgl. Verordnung vom 17. Januar 1820 hinwies, 
wonach Staatsanleihen nur „zur Förderung des allgemeinen Besten" aufgenommen 
werden dürften. 
Da der Westfälische Landtag auch in seiner Session 1833/1834 die Eisenbahn 
verbindung von der Weser zum Rheine betrieb, erwirkte er einen günstigeren, aber 
zunächst nur in allgemeinen Zusagen sich haltenden Landtagsabschied (30. Dezember 1834). 
Erst das Jahr 1835 brachte Erfolge. Fast gleichzeitig, da im Mai 1835 für die 
Leipzig—Dresdener Bahn das Aktienkapital gezeichnet war, traten am 19. Juni 1835 
in Elberfeld 43 angesehene Männer zusammen, die sich zur Übernahme von Aktien 
für die Bahnstrecken Elberfeld—Düsseldorf und Elberfeld—Witten „als Sektion der 
Rhein-Weser-Bahn" verpflichteten. Die erstere Strecke wurde, nachdem Stephcnson 
sie begutachtet hatte, alsbald in Angriff genommen, die Teilstrecke bis Erkrath am 
20. Dezember 1838, die ganze Bahn am 3. September 1841 eröffnet. Die Strecke 
Elberfeld—Witten kam nicht zu stände. Erst einer späteren, der 1843 gegründeten 
Köln-Mindener Gesellschaft, bei welcher der Staat ein Siebentel der Aktien zeichnete, 
gelang die Durchführung des ganzen Planes, von dem jene Linie einen Teil bilden 
sollte, aber nunmehr über Lamm — Dortmund — Duisburg—Düsseldorf nach Köln 
(1845—1847 vollendet). 
Der erste handgreifliche Erfolg des deutschen Eisenbahnwesens fällt ebenfalls in 
das Jahr 1835. Am 7. Dezember 1835 wurde die erste deutsche Eisenbahn mit 
Dampfbetrieb zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet. Nachdem dort seit 1814 
(durch den Techniker I. v. Baader) eine Pferdebahnverbindung angeregt worden, war 
es im Jahre 1832 ein Bürger Nürnbergs, Joh. Scharrer, der (durch preußische 
Techniker veranlaßt) in der Bürgerschaft der beiden beteiligten Städte den Plan zur 
Durchführung brachte. 
Die vorhin erwähnte Begründung der Leipzig-Dresdencr Bahn ist das Werk 
desjenigen Mannes, welchem einer der ersten Plätze in der Geschichte des deutschen 
Eisenbahnwesens gebührt, — Friedrich Lifts. Von den Vereinigten Staaten 
zurückgekehrt, hatte er die dort gewonnenen Eindrücke mit prophcttscher Begeisterung in 
Deutschland mitgeteilt und agitatorisch verbreitet. Zunächst stieß er auf Unglauben der 
entscheidenden Kreise, bis seine Niederlassung in Leipzig und seine Schrift (1833) 
„Über ein sächsisches Eisenbahnsystem als Grundlage eines allgemeinen deutschen 
Eisenbahnsystems, insbesondere über die Anlage einer Eisenbahn von Leipzig nach 
Dresden" den Grund zu der Bahn Leipzig—Dresden legte, indem eine Reihe 
angesehener Leipziger Bürger dafür gewonnen wurde. Mit denen vereint brachte List 
es dahin, daß am 14. Mai 1835 mit einem Schlage das ganze Attienkapital von 
2 Millionen Talern gezeichnet wurde. Die Eröffnung der Bahn erfolgte am 
7. April 1839. List hatte sie bereits in seinem Prospekt als „großes National 
unternehmen" bezeichnet, das sich als „Anfang und Mittelpunkt eines allgemeinen 
deutschen Eisenbahnsystems" empfehle.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Hundert Jahre J.P. Bachem, Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag. Verlag und Druck von J.P.Bachem, 1918.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.