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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

Object: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
89109413X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7293
Document type:
Monograph
Author:
Rauers, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116364726
Title:
Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
Place of publication:
Bremen
Publisher:
Verlag von Franz Leuwer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (282, 46 Seiten, [8] Blatt)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur allgemeinen Handelspolitik. Zollwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

180 
VI. Kap.: Staatshilfe 
bereits den Mindeftlohn zahlen, falls nicht andere fchriftliche Vereinbarungen 
beftehen. Sobald die Lohnfeftfetzung rechtsverbindlich ift, ift jeder Arbeit 
geber verpflichtet, jeden Arbeitnehmer, ohne allen Abzug, mit dem Mindeft- 
lohn zu entlohnen. Tut er es nicht, fo kann er mit einer Strafe bis zu 20 £ 
belegt werden, ferner mit 5 £ Strafe für jeden Tag, an dem er nach der Ver 
urteilung weiter gegen die Lohnfeftfetzungen verftöfzt. 
Die Lohnämter find berechtigt, kranken oder verkrüppelten Perfonen 
Erlaubnisfcheine für Arbeit zu niedrigem als den Minimallöhnen auszu 
fertigen, fofern fich die Schwierigkeit durch Befchäftigung des Arbeiters im 
Akkord nicht automatifch regeln läfzt. 
Die Grundlinien für die innere Verfaffung der Lohnämter 
find alfo feftgelegt: Bei der Befetzung der Lohnämter ift zu unterfcheiden 
zwifchen den angeftellten Mitgliedern (appointed members) und den Ver 
tretern (representative members). Die letztem find zur Hälfte Arbeitgeber, 
zur Hälfte Arbeitnehmer. Die Vertreter können gewählt oder ernannt werden, 
je nachdem es die nähern Beftimmungen des Handelsminifteriums vor- 
fchreiben; doch ift auf alle Fälle für eine genügende Vertretung der Heim 
arbeiter Sorge zu tragen. Tatfächlich find die Vertreter aus Wahlen der 
beteiligten Intereffengruppen nur bei dem Lohnamt für Kettchenerzeugung 
hervorgegangen. Bei den übrigen Ämtern hat das Handelsmini fterium 
die Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf Grund von Vorfchlägen 
aus den beiden Gruppen ernannt. — Die Zahl der angeftellten Mitglieder 
(appointed members) mujz geringer fein als die Hälfte der Vertreter (repre- 
fentative members) der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Zu alien Poften bei 
den Lohnämtern find Männer und Frauen mit den gleichen Rechten zuge- 
laffen. Wo in einem Gewerbe viel Frauenarbeit herrfcht, mujz eins der an 
geftellten Mitglieder eine Frau fein. — Das Handelsmini fterium bejtimmt 
den Vorfitzenden und den Schriftführer des Lohnamts aus den Reihen der 
Mitglieder; es kann auch Vorfchriften bezüglich der Gefchäftsordnung er 
laffen. Alles übrige bleibt der Selb ft Verwaltung der Lohnämter überlaffen. 
Ein Lohnamt kann Diftrikt-Lohnkommiffionen einrichten 
(district trade committees), die zum Teil aus Mitgliedern des Hauptlohnamts 
beftehen unter Zuziehung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die 
Diftriktkommiffion kann vom Lohnamt ausgedehnte Vollmachten empfangen, 
befonders diejenige, Stücklöhne für Einzelbetriebe zu beftimmen auf Grund 
der vom Lohnamt felbft für das ganze Land feftgelegten Minimalzeitlöhne, 
für welche die Kommiffion ihrerfeits Vorfchläge machen kann. Keine Lohn 
feftfetzung oder Abänderung von Lohnfeftfetzungen darf vom Hauptlohnamt
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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