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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel IY. Friedrich List und die nationale Volkswirtschaftslehre. 319 
Augenblick wieder. Wenn Amerika aber, wie Stuart Mill sehr richtig 
bemerkt 1 ), sich dazu hergibt, diese Kosten zu tragen, so ist das der 
Beweis, daß es sich sogar auf diese Weise im internationalen Handel 
mehr Manufakturwaren verschafft, als es selbst hersteilen könnte. 
Ein nicht weniger fragwürdiges Argument ist das folgende: 
Caeey sagt, daß die Ausfuhr der landwirtschaftlichen Erzeugnisse 
den Boden des Landes aussaugt, denn, da diese Produkte nicht an 
Ort und Stelle verzehrt werden, werden auch die düngenden Bestand 
teile, die sie enthalten, dem Boden nicht wieder erstattet, — was 
im Gegenteil der Fall sein würde, wenn eine gewerbliche Bevölkerung 
in der Nachbarschaft säße 2 ). Auch hierzu bemerkt Stuart Mill sehr 
richtig 3 ), daß es nicht der Freihandel ist, der Amerika dazu zwingt 
sein Getreide auszuführen; es zeigt damit nur, daß die Aussaugung 
des Bodens als ihm ein unbedeutendes Übel erscheint gegenüber den 
Vorteilen, die ihm diese Ausfuhr verschafft. 
Weiterhin hat Caeey, als einer der ersten, im Schutzzoll ein 
Mittel gesehen, die Löhne zu erhöhen: der höchst entwickelte, wirt 
schaftliche Zustand, sagt er, schafft unter den Unternehmern, die 
Arbeit brauchen, eine lebhafte Konkurrenz, eine Konkurrenz von der 
natürlich die Arbeiter profitieren. — Dieser Vorteil aber (angenomm 
er existiert) scheint notwendigerweise durch die Teuerung der Lebe: 
mittel mehr als aufgewogen zu werden. ''! i. t~ 
Man sieht, wie Carey, wenn er auch von den gleichen Grund 
gedanken wie List ausgeht, sein Gebäude auf viel weniger soliden 
Grundlagen errichtet. Durch den klaren Aufbau seiner Gedanken 
wie durch den wissenschaftlichen Wert seiner Ausführungen ist der 
deutsche Schriftsteller seinem amerikanischen Nachfolger bedeutend 
überlegen. Er ist auch viel gemäßigter. Carey begnügt sich näm 
lich nicht mit einem Schutzzoll für die Industrie. Er verlangt auch 
für die Landwirtschaft einen Schutzzoll; und die geringen Zölle, die 
List vorschlägt, genügen ihm durchaus nicht. 
Trotz aller ihrer Berührungspunkte ist aber Caeey nicht von 
List angeregt worden. Er hat das nationale System gelesen 
*) Prinoiples of Political Economy, B. V, Kap. X, § 1. 
2 ) „Von allen für die Zwecke des Menschen notwendigen Dingen kann der 
Dünger, der doch eines der bedeutendsten ist, am wenigsten den Transport vertragen. 
Der Boden kann nur unter der Bedingung fortfahren zu produzieren, daß man ihm 
die Bestandteile, aus denen sich die Ernte zusammensetzt, wieder zuführt. Wenn 
Man diese Bedingung erfüllt, so steigt die Menge der Lebensmittel, die Menschen 
können sich mehr einander nähern und ihre Kräfte zusamraentun und, indem sie ihre 
mdividuellen Fähigkeiten entwickeln, vermehren sie ihren Eeichtum; und doch ist diese 
Bedingung aller Verbesserung, trotzdem sie so wesentlich ist, allen Volkswirtschaftlern 
entgangen.“ (Principles of Social Science, B. I, S. 312 der franz. Übers.) 
3 ) Principles of Political Economy, B. V, Kap. X, § 1.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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