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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Optimisten. 
389 
Was man Bastiat aber verwerfen kann, ist sein • allzu fester 
Glaube an die natürliche Harmonie, auf Grund dessen er überzeugt 
war, daß die Herrschaft des Verbrauchers von selbst eintreten würde, 
wenn man nur den wirtschaftlichen Gesetzen freies Spiel ließe* In 
Wirklichkeit ist diese Herrschaft nicht gekommen, und der wirtschaft 
liche Mechanismus hat sich mehr und mehr zum Vorteil des Produ 
zenten ausgebildet. Daher ist es nötig geworden, daß die Verbraucher 
sich organisieren, um ihre Interessen und mit diesen Interessen auch 
das höhere Interesse der Allgemeinheit zu verteidigen, das mit dem 
ihren eins ist. Auf diese Weise sind die Konsumgenossenschaften 
und die ganz modernen Konsumentenverbände entstanden. Aber 
auch die Versittlichung des Verbrauchers hat sich nicht von selbst 
gemacht. Es bedurfte der sozialen Einkaufsvereine, der Mäßigkeits 
vereine usw., um ihn seine Verantwortlichkeit und seine Pflichten 
zn lehren. 
Eigentümlicherweise stehen die Volkswirtschaftler der indi 
vidualistischen, liberalen Schule diesen Vereinigungen wenig wohl 
wollend gegenüber x ). 
§ 5. Das Gesetz der Solidarität. 
Dieses Gesetz, das heute jeder im Munde führt, hat Bastiat, 
und das darf nicht vergessen werden (wie es fast alle Schriftsteller, 
die über diesen Gegenstand schrieben, taten) als der erste auf einen 
Ehrenplatz in der Nationalökonomie gestellt * 2 ): eins der leider un 
vollendeten Kapitel der „Harmonies“ trägt die Überschrift „Soli- 
darit e “, und Bastiat erklärt sogar: „Die ganze Gesellschaft ist weiter 
nichts als eine Gesamtheit von sich kreuzenden Solidaritäten“ 3 ). 
Täuschen wir uns aber nicht;' die Solidarität bedeutete ihm 
etwas ganz anderes, als was wir heute darunter verstehen. Auch 
zieht er aus ihr durchaus nicht die gleichen Schlüsse. 
'Was uns heute die Solidaristen lehren, und das, worauf sie eine 
neue Moral gründen wollen, ist, daß jedes Individuum Anderen alles 
J ) Z. B. Yves Guyot in dem Journal des Economistes von 1904 und 
passim. Siehe auch oben S. 367. 
2 ) Jedoch hatte er das Wort nicht erfunden; wir wiederholen, daß es der 
Sozialist Pibrbe Lbroux war, der hierfür das Prioritätsrecht beanspruchen kann; 
siehe oben 8. 296. 
3 ) Harmonies, Kap. XXI, S. 624. 
„Es gibt niemanden auf der Erde, dessen Lage nicht von Milliarden Tat 
sachen bestimmt würde, auf die seine Entschlösse keinen Einfluß haben“ (ebenda, 
S. 623). 
„Alle profitieren von dem Fortschritte eines Jeden, ein Jeder profitiert von 
dem Fortschritt Aller“ (Harmonies, Kap. XI, S. 411).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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