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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

530 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
hierzu ist man um so mehr berechtigt, da das kommunistische 
Manifest dies in klaren Worten ausspricht: „In diesem Sinn können 
die Kommunisten ihre Theorien in dem einen Ausdruck: Aufhebung 
des Privateigentums — zusammenfassen 1 ).“ 
Das Manifest führt aber zugleich aus, wie dies zu verstehen ist. 
Das Privateigentum, um dessen Abschaffung es sich handelt, ist nicht 
das Recht des Arbeiters auf das Erzeugnis seiner Arbeit, sondern 
das Recht auf das Erzeugnis der Arbeit anderer, der Arbeit des 
Lohnempfängers. Es ist dies die Form des Besitzes, die Privat 
eigentum genannt wird, die man aber besser bürgerliches Eigentum 
nennen sollte, und die bestimmt ist, unter der kollektivistischen 
Ordnung zu verschwinden. Was das Eigentumsrecht des Menschen 
an dem Produkt seiner Arbeit anlangt, wie es früher unter der Herr 
schaft der Zünfte und der bäuerlichen Landwirtschaft existierte, so 
hat es der Kapitalismus schon vernichtet oder ist im Begriff, es zu 
zerstören, indem er es durch das Lohnsystem ersetzt! Weit davon 
entfernt, dieses Eigentumsrecht zu vernichten, wird es der Kollek 
tivismus wieder ins Leben rufen — nicht mehr unter der veralteten 
und individualistischen Form des Eigentums des Arbeiters an dem 
Erzeugnis seiner Arbeit, denn dies ist in Zukunft mit den Be 
dingungen der Großproduktion und der Arbeitsteilung unverträglich, 
— sondern unter der Form eines Anrechtes auf einen dem Erzeugnis 
seiner Arbeit entsprechenden Wert 2 ). 
Welches praktische Mittel soll nun diesen zwiefachen Zweck 
erfüllen ? 
Die Rückgängigmachung dessen, was der Kapitalismus getan hat, 
die Enteignung der Kapitalisten aus ihrem Besitze an den Produktions- 
') Engels sagt auch: „Die Aufgabe des kommunistischen Manifestes war die 
Proklamation des unvermeidlich bevorstehenden Untergangs des heutigen bürger 
lichen Eigentums“ (Vorwort zum kommunistischen Manifest, S. 6). 
Heute jedoch zieht man vor, als Ziel des kollektivistischen Sozialismus die 
Abschaffung des Lohnsystems hinzustellen, — da die Abschaffung des Eigentums 
nur das unvermeidliche Mittel zur Erreichung dieses letzten Zieles ist. So sagt 
Labeiola (Essai sur la Conception Materialiste, 2. Ausg. S. 62): „Sie 
(die Proletarier) gelangen zu dem Verständnis, daß sie nur ein Ziel vor Augen haben 
müssen: die Abschaffung des Lohnsystems.“ 
Das gleiche Ziel wird aber auch von anderen, als den Sozialisten erstrebt, von 
den Assozialisten, den Kooperativisten, und von der radikal-sozialistischen Partei; 
und, indem diese sich auf den entgegengesetzten Standpunkt stellen, glauben sie, 
daß das einzige Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, in der Vermehrung des Eigen 
tums bestehe, während seine Abschaffung ganz im Gegenteil die Verallgemeinerung 
des Lohnsystems bedinge. 
2 ) „Der Kommunismus nimmt keinem die Macht, sich gesellschaftliche Produkte 
anzueignen, er nimmt nur die Macht, sich durch diese Aneignung fremde Arbeit zu 
unterjochen“ (Kommunistisches Manifest, S. 20).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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