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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

632 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
worden sind, — womit sich dann die Schlußfolgerung aufdrängt, daß 
die Eente unter allen ihren Formen nicht eine Anomalie, sondern 
eine durchaus normale Folge der allgemeinen Wertgesetze ist. Überall 
dort, wo aus irgendeinem Grunde dwPi'oiti ein»» Produkt» einen 
Seltenheitswert erlangt und die Produktionskosten übersteigt (diese 
Gründe können zahlreich sein), ergibt sich für den Verkäufer dieses 
Produktes eine Eente. Dies ist die allgemeine Formel, zu der man 
auf diese Weise geführt wird, eine Formel, die von dem Gesetz des 
sinkenden Ertrages oder der ungleichmäßigen Fruchtbarkeit der Felder 
durchaus unabhängig ist 1 ). 
Zu dieser Folgerung ist man jedoch nicht so ohne weiteres ge 
langt. Die englische Volkswirtschaftslehre, die ganz von den Ideen 
Eicakdo’s durchtränkt ist, hängt auch heute noch an der Auffassung 
der Differentialrente. Die festländischen Volkswirtschaftler haben im 
Gegenteil in der Eente sehr bald eine einfache Anwendung des 
Gesetzes von Angebot und Nachfrage erkannt. Schon J.-B. Say er 
klärte. die Grundrente durch „die Ausdehnung der Bedürfnisse der 
Gesellschaft und den Preis, den sie imstande ist, für das Getreide 
zu zahlen * 2 3 * * * ). Mit viel größerer Genauigkeit legte ein deutscher Volks 
wirtschaftler, Hermann, Professsor in München, in seinen selbständigen 
und scharfsinnigen Staats wir tschaftlichen Untersuchungen, 
die 1832 veröffentlicht wurden, die Bodenrente als einen einfachen 
Sonderfall der Eente fixer Kapitalien dar. Während die umlaufenden 
Kapitalien, so erklärte er, infolge der Leichtigkeit ihrer Übertragung 
fast stets das gleiche Einkommensniveau haben, können die fixen 
Kapitalien weder so schnell an anderer Stelle angelegt, noch auch 
so schnell vermehrt werden. Daraus ergibt sich sehr oft für sie 
ein Einkommen, das höher ist, als das der umlaufenden Kapitalien: 
eine Eente. Und anstatt vorübergehend zu sein, kann ihnen diese 
Eente dauernd verbleiben, wenn die neuen fixen Kapitalien, die mit 
den ersten in Konkurrenz treten, nicht die gleiche Produktivität 
haben. Dies tritt nun gerade für Felder ein 8 ). — Etwas später 
definierte ein anderer Deutscher, Mangoldt, die Eente als eine 
„Seltenheitsprämie“, von der „nicht alle Bestandteile der Produktion, 
■) Die Theorie des wirtschaftlichen Gleichgewichts gestattet noch besser, die 
Allgemeinheit der Tatsache der Bodenrente hervortreten zu lassen. Wir verweisen 
hierüber auf den Cours von Paketo und das Werk von Sehsi, La teoria della 
rendita, ßom, 1912. 
2 ) Vgl. vorhergehende Seite Anm. 2. 
3 ) Hekmann, Staats wissenschaftliche Untersuchungen. 6. Teil. 
Vom Gewinn. Im Vorwort sagt er schon: „Die Lehre von der Bodenrente konnte 
hier nur ein Einzelfall in der Darlegung des Gesetzes sein, dem der Gewinn aus 
einem fest angelegten Kapital im allgemeinen folgt“.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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