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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Solidaristen. 
667 
Die Fabische Theorie ist die letzte Verkörperung der Lehre 
Ejcardo’s. Es scheint heute unmöglich, weitere neue Schlußfolgerungen 
aus ihr zu ziehen: man hat, glauben wir, alles aus ihr herausgepreßt, 
was sie geben konnte. — Wird man versuchen, sie noch einmal zu be 
leben, ihr neue Waffen gegen die unverdienten Einkünfte zu entlehnen ? 
Voraussehen läßt sich dies kaum. Es scheint uns aber höchst un 
wahrscheinlich, wenn man daran denkt, daß die volkswirtschaftliche 
Wissenschaft in der Tatsache der Rente nicht mehr die merkwürdige 
Anomalie sieht, die sie früher inmitten der anderen wirtschaftlichen 
Tatsachen zu sein schien. Ihre Rolle wird nicht bestritten, aber ihr 
ist viel von der sozialen Bedeutung genommen worden, die ihr 
Ricaedo und seine Schüler zusprachen, und daher auch viel von dem, 
was man ihre revolutionäre Fruchtbarkeit nennen könnte. 
Kapitel III. 
Die Solidaristen. 
§ 1. Die Ursachen der Entwicklung des Solidarismus. 
Das Wort Solidarität, das früher nur in der Rechtssprache *) ge 
braucht wurde, hallt seit 20 Jahren, wenigstens in Frankreich, auf 
allen Straßen wieder. Nicht nur ist es das Schlußwort aller offiziellen 
Reden, aller sozialen Vorträge, aller Aufrufe, um Streiks zu entfesseln 
oder an den Beutel zu appellieren, sondern es erscheint auch mehr 
und mehr als Kapitelüberschrift in den Abhandlungen über Moral 
und Pädagogik. Daher verlangt es auch in der Geschichte der 
französischen wirtschaftlichen Doktrinen seinen Platz 2 j. 
*) Etymologisch ist das Wort Solidarität eine Verbildung des Wortes solidum, 
das bei den römischen Rechtsgelehrten die Verpflichtung bezeichnete, die auf den 
Schuldnern lastete, wenn ein jeder von ihnen gehalten war, für das Ganze (in solidum) 
aufzukommen. Anscheinend hätte das Wort sich zu solidite (Solidität) wandeln 
sollen, und dieses Wort wird auch von den französischen Juristen des alten Regime, 
besonders von Pothiek, gebraucht. Erst die Verfasser des Code Civil haben es durch 
das Wort „Solidarite“ ersetzt. 
-) Man würde kaum ein Ende finden können, wenn man die Texte anführen 
sollte, in denen die Vorzüge der Solidarität verherrlicht werden; es genügt auf gut 
Glück offizielle Reden oder Zeitungsauf; ätze herauszugreifen. Wir geben hier zwei 
als Probe: 
Millbband, damals Haudelsminister, sagte in der Eröffnungsrede der Weltaus 
stellung von 1900; „Die Wissenschaft liefert den Menschen das Geheimnis der
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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