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Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich

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Bibliographic data

fullscreen: Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich

Monograph

Identifikator:
1011190613
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21005
Document type:
Monograph
Author:
Loewenfeld-Russ, Hans http://d-nb.info/gnd/118813692
Title:
Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (42 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich
  • Title page

Full text

13 Millionen Hollaiidgnldeii, das ist bei den heutigen Valuteiivcrhült- 
nisien einen Betrag von 400 bis 600 Millionen Kronein Tie Einfuhr- 
gesellschaft für Getreide braucht ein Betriebskapital, welches mit 
l Milliarde Kronen als unzureichend bezeichnet tverden muß, so daß 
die Geschäfte ohne Hilfe des Staates überhaupt nicht durchgeführt 
iverden können. Schon die sogenannten kleinen Spesen erreichen bei 
dem heutigen Valutenstand phantastische Ziffern; in einem Moment, 
!vo beispielsweise für 100 Hollandgulden 4800 K gezahlt werden 
müssen, kostet der Aufenthalt eines Agenten im Ausland allein täglich 
mehrere Taufend Kronen. 
Ob der private Kaufmann die riesigen Riskcn, die bei den 
heutigen Balutenverhältnissen mit jedem Geschäfte verbunden sind, über 
haupt eingehen kann, lasse ich dahingestellt. Ich bezweifle, daß, wenn 
es sich nicht etwa um langfristige Kredite handelt, die für Konsumtions- 
zwccke schwer erlangbar sind, ein Kaufmann überhaupt einen NahrnngS- 
mittelkredit ausnutzen kann und will. Jedenfalls müßte er diese Risten 
in maßlosen Preisen umschlagen. Ich habe erst vor wenigen Tagen 
mit dem Chef einer unserer größten Firmen des Getreidehandels 
gesprochen, der mir rundweg gesagt hat: „Im freien Handel ist heute 
in Getreide nichts für uns zu machen." Und es ist charakteristisch, daß 
sämtliche Eiergroßhändler vor einiger Zeit erklärt haben, daß sie es 
' nicht wagen würden, unter den derzeitigen Verhältnissen das Risiko 
eines Bezuges und Einkaufes allein auf sich zu nehmen. 
Wenn seit Aufhebung der Blockade viele Kaufleute sich erbötig 
machen, mit Rücksicht ans ihre Beziehungen und privaten Kredite, 
Lebensmittel aus dem Ausland einzuführen, so denken sie in der 
Regel auch gar nicht an Getreide, Mehl, Fett usw., sondern es handelt 
sich zumeist um hochwertige Güter, ivie Schokolade, Sardinen usw., 
die zwar nützlich sein mögen, aber nicht unentbehrlich sind, bei denen 
der freie Handel schon beim Absatz verhältnismäßig geringer Menge» 
einen großen Nutzen ohne großes Risiko erzielen kann, weil es sich in 
der Regel um die Befriedigung der Bedürfnisse Solcher handelt, die 
jeden Preis bezahle» können oder wollen. Die Gesamtversorgung , 
der Bevölkerung mit den großen wichtigen Nahrungsmitteln 
tvürde ziemlich unberührt bleiben und nur die Lebens- f 
Haltung bestimmter Kreise verbessern, >v.a s schon aus/ 
sozialeu Rücksichten vielleicht nicht ganz ungefährlich wäre.; 
Wenn nun feststeht, daß für die Beschaffung der Massenkonsuni- 
artikel vorläufig in erster Linie der Staat und seine Einkaufsorgani 
29
	        

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Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich. Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, 1919.
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