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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
1011220512
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20728
Document type:
Monograph
Author:
Hasenack, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/118546589
Title:
Unternehmertum und Wirtschaftslähmung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Brückenverlag
Year of publication:
1932
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 189 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Krise der wirtschaftlichen Elastizität
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Die Bevölkerung nach Beruf und Erwerb. 903 
entfällt. Man muß daselbst in Rechnung ziehen, daß die mithelfenden Familienglieder, 
die gerade in der Landwirtschaft eine große Rolle spielen, hier zum Teil nicht erfaßt 
wurden, und daß insbesondere in Dänemark zahlreiche Hilfsarbeiter der Landwirtschaft 
als häusliche Dienstboten gezählt werden. Zu bemerken ist auch, daß in diesen Ländern 
ein nicht unbeträchtlicher Teil der in der Urproduktion thätigen Bevölkerung auf die 
Fischerei entfällt, in Norwegen 8—9°/ 0 . Immerhin aber ist die Zahl der in der Land 
wirtschaft im engeren Sinne thätigen Personen um ein erhebliches größer als in Deutsch 
land. Von den übrigen europäischen Staaten weist nur noch Frankreich in der Land- 
und Forstwirtschaft eine größere Zahl von Erwerbsthätigen auf als in der Industrie. 
Die Ursache davon liegt hier in der weiten Verbreitung des kleinen Grundbesitzes. Doch 
beträgt die Gesamtzahl der landwirtschaftlich thätigen Personen in Frankreich schon 
weniger als die Hälfte aller Erwerbsthätigen (40%). In Deutschland hält sich die 
Landwirtschaft und die Industrie ungefähr die Wage. Auf jede dieser beiden Haupt- 
bernfsgruppen entfallen rund 37% der erwerbsthätigen Bevölkerung. Faßt man 
jedoch Industrie, Handel und Verkehr zusammen, so übersteigen diese Berufsgruppen mit 
einem Anteil von 49% aller Erwerbsthätigen um ein bedeutendes den Anteil, der auf 
die Land- und Forstwirtschaft entfällt. Die Landwirtschaft hat somit in Deutschland 
aufgehört, den Haupterwerbszweig der Bevölkerung zu bilden, und der sich vollziehende 
Übergang vom Agrar- zum Jndustriestaate kommt in diesen Zahlen deutlich zum Aus 
druck. Ähnlich wie in Deutschland liegen die Verhältnisse in der Schweiz und in den 
Niederlanden; in Belgien übertrifft die Industrie schon um ein bedeutendes den 
Anteil der Landwirtschaft an der erwerbenden Bevölkerung. Den reinen Typus des 
Industriestaates stellt Großbritannien dar. Hier entfallen nur noch 15% von 
der Gesamtzahl der Erwerbsthätigen auf die Landwirtschaft, und bei einer Einwohner 
zahl von 40 Millionen, die somit erheblich hinter der des Deutschen Reiches (52 Millionen) 
zurückbleibt, stellt es die Riesenzahl von mehr als nenn Millionen in der Industrie thätiger 
Personen, nahezu um eine Million mehr als im Deutschen Reiche in den gleichen Berufen 
thätig sind. Allerdings fällt auch hier wieder ins Gewicht, daß die in der Landwirtschaft 
besonders zahlreichen mithelfenden Familienangehörigen nicht gezählt werden. Aus dem 
gleichen Grunde erscheint auch die Zahl der im Handel thätigen Personen kleiner, als 
sie wirklich ist, abgesehen davon, daß ein Teil des Handels (der Detailhandel und die 
Gast- und Schankwirtschaft) von der englischen Berufsstatistik bei der Industrie gezählt 
wurde; immerhin bilden jedoch diese Zahlen eine treffende Kennzeichnung der eng 
lischen Volkswirtschaft und der britischen Wirtschaftspolitik, die darauf hinausgeht, 
England gewissermaßen zur Zentralindustriewerkstätte der Welt zu machen. 
Einen scharfen Gegensatz zu den übrigen Teilen des vereinigten Königreiches bildet 
nur Irland, wo noch 40% der erwerbsthätigen Bevölkerung in der Landwirtschaft 
gezählt werden. 
Eine ganz eigentümliche Gliederung zeigt im Hinblick auf den Beruf die Bevölkerung 
der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Der agrarische Grundzug seiner Wirt 
schaft kommt zum Ausdrucke in der Stärke seiner landwirtschaftlichen Bevölkerung, die 
ungefähr gleichviel Köpfe zählt wie die der gleichen Berufsgruppe in Deutschland und 
annähernd ebenso stark ist als Industrie und Handel zusammengenommen. Gleichzeitig 
tritt aber das rasche Emporblühen der amerikanischen Industrie in der großen Zahl der 
in dieser Berufsgruppe gezählten Personen zu Tage. 
Über die soziale Schichtung der Bevölkerung, das ist über das Verhältnis 
der selbständigen und der angestellten Arbeiter in den einzelnen Berufsgruppen liegen 
nicht für alle der oben angeführten Länder vergleichbare Angaben vor. Soweit solche 
vorhanden, sind sie in der Tabelle ans S. 904 zusammengefaßt. Unter den verschiedenen 
Hauptberufsgruppen ist die Zahl der Selbständigen am größten in der Landwirtschaft. 
Sie beträgt hier in Deutschland nahezu 31% der in dieser Berufsgruppe er 
werbsthätigen Personen. Nahezu dasselbe Verhältnis dürfte auch in den Niederlanden 
und in Österreich obwalten, obwohl für das letztgenannte Land infolge von Ver-
	        

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Citation recommendation

Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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