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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

404 
erschlossen, neue Industrien ins Leben gerufen, die von den Banken 
durch Kreditgewährung unterstützt wurden. Dies hatte eine Vermehrung 
der Banken und eine Vergrößerung des Kapitals der bestehenden Bank 
institute zur Folge. 
Für Verstärkung der Militärmacht, Bau von öffentlichen Gebäuden, für 
Anlegung von Land- und Wasserstraßen benötigten die Staaten jahraus 
jahrein neue Mittel. Die Zahl der Staatsanleihen und die Höhe der Staats- 
schulden ist infolgedessen dauernd im Steigen begriffen. Effekten sind die 
beste Form der G e l d b e s ch a f f u n g und die bequemste Form der K a p i - 
talanlage. Die Kursnotierungen der Börsen, die anderen Besitzern 
Aufschluß über den Marktwert gewähren, haben immer mehr und mehr 
dazu beigetragen, dem Sach- oder Geldkapital die Effektenform zu geben. — 
Ausgegangen von kleinen Anfängen, mit dem Wechselhandel beginnend, 
ist die Börse allmählich das geworden, was sie heute ist, ein Mit 
telpunkt des gesamten geschäftlichen Lebens, eine 
Zentralstelle, an der die jeweils müßigen Kapitalien des betreffenden 
Landes und auch fremder Länder sich konzentrieren, und von der aus sie 
auch wieder nutzbringende Verwendung finden. An der Börse, als dem 
Brennpunkte aller Marktbeziehungen, treten naturgemäß die Einflüsse 
äußerer Ereignisse auf das Wirtschaftsleben am deutlichsten in Erscheinung. 
Je größer die Börse, um so besser ist es für den wirtschaftlichen Betrieb 
des Landes, so äußerte sich einmal Georg von Siemens. Bei allen 
durch die Politik bedingten wirtschaftlichen Veränderungen sei eine lei- 
stungsfähige Börse, die „im Frieden die Stelle der Armee im Kriege ver 
trete", ein unentbehrliches Machtmittel. Eine kluge Regierung wird dieses 
Machtmittel benutzen, um ihren Freunden Mittel zuzuwenden und ihren 
Gegnern diese zu entziehen. — Nicht Selbstzweck ist die Börse, sondern eine 
Einrichtung im Dienste der Versorgung öffentlicher Ver 
bände und Unternehmungen mit Kapital. 
Die Börse ist ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Vorgänge. Aus den 
Kursen ersieht man die öffentliche Meinung über die gute und schlechte 
Verwaltung der Staaten, Gesellschaften, Verbände usw. Aus den Kursen 
lassen sich Schlüsse ziehen auf die allgemeine politische Lage, auf das Ge 
deihen oder Daniederliegen von Handel und Industrie. Die Veröffent 
lichung der Kurse gibt jedem Besitzer von Effekten die Möglichkeit, seinen 
Effektenbestand täglich zu bewerten.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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