Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Index

Document type:
Monograph
Structure type:
Index
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Fünftes Buch
  • Sechstes Buch
  • Siebentes Buch

Full text

Heinrich IV.; Königtum und Papsttum im Kampfe. 361 
ähnlich der des Jahres 1084, nur längst nicht mehr so günstig; 
seine Politik konnte keine andere sein, als die erfolgreiche der 
zweiten Hälfte der achtziger Jahre: bürgerfreundlich, auf Her— 
stellung allgemeinen Friedens bedacht. 
In diesen Bestrebungen genoß er mehrere Jahre, von 1097 
bis etwa 1102, fast ungetrübten Glückes; es waren die frohen 
Tage des früh gealterten Mannes. Er söhnte sich mit Welf 
von Baiern aus; er schuf in Schwaben Ruhe; das schwäbische 
Herzogtum gelangte an seinen Schwiegersohn Friedrich den 
Staufer. Er wußte ferner den Fürsten die Wahl seines zweiten 
Sohnes Heinrich zum Nachfolger abzugewinnen; am 6. Januar 
1099 ward Heinrich zu Achen gekrönt, nachdem er vorher ge— 
schworen hatte, seinem Vater nie nach Leben und Herrschaft zu 
trachten: das schien das Beispiel des ungeratenen Erstgeborenen 
zu fordern. Konrad starb übrigens machtlos am 27. Juli 
1101. Nach der Sicherung der Erbfolge und der Beruhigung 
der süddeutschen Lande aber beschäftigten den König tiefer noch 
als bisher Gedanken des Friedens. Er errichtete einen Land— 
frieden für Franken und ging gegen den flandrischen Grafen 
Robert, der den Reichsfrieden gebrochen hatte, mit ungewöhn— 
licher Thatkraft vor. Den Schluß seiner Bestrebungen aber 
bildete ein großer Friede, der auf einem Mainzer Tage zur 
Weihnacht 1102 zu stande kam; er sollte wahrscheinlich auf 
vier, von Pfingsten 1102 ab zu rechnende Jahre gelten; unter 
seinen Segnungen durfte der Kaiser einen ruhigen Lebensabend 
erhoffen. Denn wurde er durchgeführt, so bedurfte es der 
kirchlichen Gottesfrieden nicht mehr. Gerade in seinem rein 
weltlichen Charakter lag die staatsrechtliche Bedeutung des 
Mainzer Akts. Nicht mehr nur die Zeit der geweihten Tage, 
das ganze Jahr vielmehr wurde unter Frieden gestellt. 
Aber Heinrich täuschte sich. Dieselben Gegenwirkungen, die 
gegen Ende der achtziger Jahre die 1084 eingeleitete Friedens⸗ 
periode zerstört hatten, begannen auch jetzt zu spielen. Die 
Fürsten fürchteten ein neues Zeitalter königlicher Macht; die 
kleinen Grundherren des platten Landes neideten den Städten 
die Begünstigungen, die ihnen die unverbrüchliche Aufrecht—
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.