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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
101266578X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24415
Document type:
Monograph
Author:
Pohle, Ludwig http://d-nb.info/gnd/116260793
Title:
Kapitalismus und Sozialismus
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig ; Berlin
Publisher:
B. G. Teubner
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Grundlagen der gegenwärtigen Wirtschaftsverfassung und der Sozialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

1. Titel: Erfüllung. $S 362. 353 
Der Vorbehalt kann den Sinn einer echten Bedingung, und zwar fowobhl 
einer Mefolutiv- als auch Suspenfivbedingung haben (fog. Eventnalzahlung tm 
Begenfaß zur Definitivzahlung). Beifpiel (vgl. Stölzel a. a. D. 11 S. 186 ff): 
„unter dem Vorbehalt jollit Du bezahlt fein, daß mich in den nächften acht 
Tagen meine Wechfelgläubiger nicht drängen“. 
Welchen Sinn ein Vorbehalt hat, ft lediglich Sache der Auslegung; 
land Bem. 3 zu & 362 nimmt zwar an, daß im Zweifel die Auffahfung zu 2 
zugrunde zu legen jet. IM. S. befteht aber weder eine praesumtio Juris 
noch auch nur facti. Zweifello3 ift, daß der Schuldner, der daraus Hecht 
Gerleitet, dem Vorbehalt und aljo auch feine Tragweite zu beweiten Hat. 
ROES. Bd. 29 S. 116, 119. 
Bon felbft verfteht ih der Se und braucht alfo nicht erwiefen zu 
werben, im Sinne zu b, wenn der Schuldner auf @rund richterlichen oder 
adminijtrativen Zwanges eiftet, wie Beim vorläufig vollitrecbaren Urteil 
oder im Falle des S 36 des Pr. Enteign.®. vom 11. Suni 1874 oder auf Grund 
eine8 unter Vorbehalt der Rechte ergehenden Urteils. Val. ZBO. SS _717, 
302, 540, 541, 599, 600, 780. Bei der Nückforderung mit Norbehalt gezahlten 
Stempel8 trifft die Beweislaft den Fiskus. ROS. Bd. 26 S. 46, 55, 56, 
Bd. 30 S. 173, 174, 175. . 
Bei unfreimilliger Zahlung im Falle u d wird die Beweislaft nicht 
berändert. Sur. Wichr. 1898 S. 56, 57; ROSE. Bd. 26 S. 55, Bd. 30 S. 174; 
a. M, RGE. Bd. 7 S. 172. 
3) Streitig ift, ob der Gläubiger zur Annahme einer mit Vorbehalt 
gemachten Bablung berbrlidtet iit. Stölzel a. a. ©. S. 186 ff. bejaht 
die Annahmepfliht. U. M. KRebbein I S. 270. Nach unierer AUnficht {it 
zu unterfcheiden : 
a) Ein Vorbehalt in dem oben zu a gedachten [Hwädhlten Sinne berechtigt 
den Gläubiger nicht zur Ablehnung, da diefer Borbehalt nichtS an 
den gefeßlihen Folgen der Leiftung ändert. Val. Wand Bem., 3. 
Dagegen braucht der Gläubiger eine Veiftung in dem zu b, € gedachten 
Sinne nicht U da eine folde Bahlung Keine vollitändige 
Erfüllung ift. ol Liebknecdht a. a. OD. S. 41 f., Dernburg, Bürger. 
U S, 282, and Bem. 3, Ennecceru8, Lehrb. 4/5. Aufl. I, 2 
N S. 155, NOS. Bd. 30 S. 174. 
Öläube, Nach dem Wortlaute des 8 362 Abi. 1 muß die gefHuldete Seijtung an den 
bigers iger bewirkt werden. Dies bedeutet aber Empfangnahme feiten8 des Öläu- 
dark nur für Jolde Fälle, in denen die Erfüllung der Mitwirkung des Gläubigers be- 
gef ein 3meijeitigeS oder wenigitens8 empfangSbedürftiges einfeitiges NechtS- 
ält Üt. Daß dies nicht immer der Tall ift, fiehe VDorbem. S. 348 ff. 
Leit Nur in den Füllen, in welchen der Gläubiger, fei e8 auch nur durch Annahme der 
Fang, mitwirken muß, 3. B. bei der Geldzahlung, it die Erfüllung durg Gef Dale 
an jateit des Gläubigers bedingt. Doch erhält auch in leßteren Hallen bei Erfüllung 
S ar gefhäftsunfähigen oder in der Gefchäjtsfähigkeit befcOränkten Gläubiger der 
CA St eine. Einrede (exceptio doli bzw. auß der ungerechtfertigten Rereicherung), 
lonau 0S Geleiftete an den gefeßliden Vertreter gelangt oder beim Empfänger nach Er- 
endet Ag Ct Sefchäftsfähigkfeit noch vorhanden oder wenigftens in deflen Vorteil ver- 
z Dem Gläubiger darf f i ü ji i 
aM . Gläubiger darf ferner nicht das BerfügungsredhHtüber die Forderung 
Hogen fein. Hier kommt in Frage: 
a) Ronfkur8 des Gläubiger8. RO. 886,7 Abl. 3, 8. Hat der Schuldner nach 
Eröffnung des Verfahrens an hen Gemeinihuldrner geleiftet, fo wird er 
Jefreit, wenn . 
a) entweder das Geleiftete in die Malle nn it, oder , 
8) er in Unfenninis der Eröffnung des Ronkuırfe8 geleiftet hat. Diele 
A we TEE nn nn N or der öffentlichen Be- 
anntmacdhung der Eröffnung erfolgt. KL. S 8. 
b) Ken ehner mwaltung. 886,7 der 88. finden entiprechende Anwendung. 
. 8 1984, , ; 
») Gericdhtlidhe 2b der Forderung. Diefelbe wirkt gegen 
A En? (Drittfchuldner) erft mit der Zuftellung des Gerichtsbefhlufes. 
) . 8 829. . ; 
Di d) Se beachten i{t endlich S 574 für Zahlungen des Mietzinfes. 
lichen Dt Seiftung fanıt nicht mır an den Gläubiger felbit, fondern au an deffen gefeb= 
Ö oder bevolmächtigten Vertreter erfolgen: 
takdinger, AGB 11a (@ubhlenbhek, Necht der ScohuldverHältnifie). 5.76. Auft. 
)}
	        

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The Shadow of the World’s Future, or the Earth’s Population Possibilities & the Consequences of the Present Rate of Increase of the Earth’s Inhabitants. Ernest Benn Limited, 1928.
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