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Kapitalismus und Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kapitalismus und Sozialismus

Monograph

Identifikator:
101266578X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24415
Document type:
Monograph
Author:
Pohle, Ludwig http://d-nb.info/gnd/116260793
Title:
Kapitalismus und Sozialismus
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig ; Berlin
Publisher:
B. G. Teubner
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Grundlagen der gegenwärtigen Wirtschaftsverfassung und der Sozialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kapitalismus und Sozialismus
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Grundlagen der gegenwärtigen Wirtschaftsverfassung und der Sozialismus
  • II. Die sozialistische Kritik an der bestehenden Wirtschaftsordnung
  • Schlußbetrachtungen

Full text

Der Ursprung der sozialistischen Bewegung 7g 
Vas Vorhandensein einer sozialistischen Bewegung oder wenigstens 
Gesinnung in jeder individualistisch geordneten Gesellschaft entspricht 
geradezu einem psychologischen Gesetz. Wenn es zwei an sich mög 
liche Systeme der Ordnung eines sozialen Gebiets gibt, so wird das 
jenige System, das im Leben tatsächlich herrscht, selbst wenn es ganz 
unzweifelhaft das weitaus bessere ist, doch stets einer Opposition 
begegnen, die zu seiner Abschaffung auffordert. Ver Durchschnitts 
mensch neigt regelmäßig dazu, von dem sozialen System, unter dem 
er wirklich lebt, nur die Mängel und Unvollkommenheiten zu sehen, 
die guten Seiten dagegen als etwas Selbstverständliches hinzunehmen. 
Für gewöhnlich nimmt er sie eben gar nicht wahr, er fängt erst an, 
sie zu entdecken, wenn sie ihm verlorengehen, von dem zur Zeit nicht 
herrschenden sozialen System dagegen ist er umgekehrt gestimmt, nur 
die guten Seiten zu sehen, seine Übel dagegen, eben weil er nicht unter 
ihnen zu leiden hat, weil sie höchstens vorgestellte Übel sind, gering 
zuschätzen, sie gewissermaßen nur in perspektivischer Verkleinerung zu 
sehen. So ist ja die bekannte Erscheinung zu erklären, daß die Men 
schen auf allen Gebieten die Einrichtungen verurteilen, die gerade ein 
geführt sind, und sich nach denen sehnen, die zur Zeit nicht bestehen. 
Diese Denkweise, von der die Gattung horno sapiens bei ihren 
politischen Urteilen sehr stark sich leiten läßt, schafft in einer Welt, 
in der das individualistische Rechtsprinzip regiert, immer eine ge 
wisse Stimmung für den Sozialismus. Darum waren sozialistische 
Gedankengänge bekanntlich schon den Völkern des klassischen Alter 
tums nichts Fremdes, sondcrnhaben bereits bei ihnen eine ziemlich be 
deutende Verbreitung gehabt.^) Zu einem mächtigen Strom, zu 
einer Idee von gewaltiger parteibildender Rraft ist der Sozialis 
mus allerdings erst im Laufe des letzten Jahrhunderts geworden. 
Ganz natürlich. Die Gegengewichte, die früher seine Entwicklung 
aufgehalten hatten, sind durch die Umwälzungen auf industriellem 
Gebiete im letzten Jahrhundert zum größten Teile zerstört worden. 
lb) Dgl. dar grundlegende IDcrf von R. pöhlmann, Geschichte des 
antiken Kommunismus und Sozialismus, 2. Aufl., 1913.
	        

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Kapitalismus Und Sozialismus. B. G. Teubner, 1920.
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