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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
101398451X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24500
Document type:
Monograph
Author:
Ernst, Robert http://d-nb.info/gnd/105520864X
Title:
Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & CO., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung, J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung, Georg Reimer, Karl J. Trübner, Veit & Comp.
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 189 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Hauptteil. Der Wanderungsvorgang Elsass-Lothringischer Bevölkerungsgruppen unter dem Gesichtspunkt der Einwanderung nach Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

Schlussbetrachtungen 
D: unserer Rückkehr nach Deutschland in den letzten November- 
tagen 1925 standen bereits schwarze Krisenwolken bedrohlich 
über dem Heimatlande. Die folgenden Wochen breitete sich das 
Verderben mit unheimlicher Schnelligkeit aus, und nach Monaten 
ist immer noch kaum der „Silberstreif‘“ einer entscheidenden 
Besserung sichtbar. Auf diesem dunklen Untergrunde musste sich 
das Bild der amerikanischen Eindrücke in unserer Erinnerung um 
so krasser abheben. 
Der vorliegende Bericht legt Zeugnis davon ab, dass wir drüben 
nicht nur den Glanz gesehen haben, sondern dass uns auch soziale 
Niederungen und Sumpfgebiete nicht entgangen sind. Auch in 
Amerika gibt es Elend und Hunger und verzweifeltes Ringen um 
die nackte Existenz. Auch dort braucht man nicht allzu tief im 
Firnis der Zivilisation zu kratzen, um auf soziale Barbarei zu 
stossen. Und dennoch: Wenn mit einem Blick die Summe der vor- 
handenen Lebensmöglichkeiten umfasst wird, für das Volkim ganzen 
und für die Arbeiterklasse im besonderen, dann bleibt doch nicht 
der geringste Zweifel, dass der Lebensstandard in den Vereinigten 
Staaten ganz erheblich höher ist als in Deutschland selbst in seiner 
besten Zeit. 
Wie ist diese Tatsache zu erklären? Die nächstliegende und 
einfachste Antwort ist der Hinweis auf die riesige Grösse und den 
natürlichen Reichtum des Landes. Bei uns kommen 127 Menschen 
auf den Quadratkilometer Bodenfläche; drüben brauchen sich nur 
11 Menschen in den gleichen Raum zu teilen und in das, was seine 
Oberfläche hervorbringt, und was sein Inneres an Nutzbarem birgt. 
Rechnet man hinzu, dass in den Vereinigten Staaten sowohl die 
Fruchtbarkeit des Bodens wie sein Inhalt an industriellen Rohstoffen 
im Durchschnitt sicherlich erheblich grösser sind als in Deutsch- 
land, scheint die Angelegenheit hinreichend geklärt. 
Doch es scheint nur so. Die Vorstellung, als ob die Lebens- 
möglichkeiten eines Volkes durch die Gunst oder Ungunst der 
natürlichen Existenzbedingungen entschieden würden, hat in der 
modernen Wirtschaft kaum noch eine Berechtigung. Neben der 
Werkstatt der Natur haben sich die Arbeit und die Technik ein- 
9251
	        

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Cement and Concrete. First National Bank, 1921.
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