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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
1015073387
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25611
Document type:
Monograph
Author:
Schmalenbach, Eugen http://d-nb.info/gnd/118608452
Title:
Selbstkostenrechnung und Preispolitik
Edition:
6., erweiterte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1934
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 300 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil: Selbstkostenrechnung
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

358 
waltung nicht der Verantwortlichkeit für Verwaltungsakte ent- 
ziehen, die sachlich Staatsverwaltungsakte sind. Es kann doch 
offenbar der Eintritt seiner Haftung nicht davon abhängen, ob etwa 
die völkerrechtswidrige Einsperrung eines fremden Gesandten 
durch einen Beamten der Staatspolizei oder den Beamten einer 
Gemeinde geschieht, der die Polizei als Kommunalangelegenheit 
überwiesen ist.!) — Oder die Sphäre, innerhalb deren die Ge- 
meinde handelt, besteht in dem Kreise von Angelegenheiten, die 
begrifflich ihre „eigenen“ sind, z. B. der Verwaltung ihres 
Vermögens, der Aufbringung der zur Erfüllung ihrer Aufgaben 
erforderlichen finanziellen Mittel, der Anspannung ihrer Mitglieder 
zu Leistungen für Verbandszwecke überhaupt. Auch soweit die 
Gemeinde auf diesem Felde völkerrechtlich geschützte Interessen 
fremder Gemeinwesen kränkt, ist der Staat, dem sie angehört, 
für sie verantwortlich, und zwar ohne dass er, wie allerdings häufig, 
die Haftung durch spezielle Vereinbarung übernommen, indem er 
ein bestimmtes Verhalten des Kommunalverbandes von sich aus 
dem Auslande zusicherte.?) Vielmehr muss sich ganz allgemein 
der Staat gefallen lassen, dass alle innerhalb seines Bereichs, 
gleichviel von wem, vorgenommenen obrigkeitlichen Hand- 
lungen, seien sie dem Gebiete der Regulativ- oder der Exekutiv- 
zewalt angehörig, vom Auslande so angesehen werden, als habe 
ar sie selbst vorgenommen. Was ihm völkerrechtlich untersagt 
ist, darf auch von den ihm unterworfenen Korporationen nicht ge- 
schehen. Geschieht es doch, so hat er dafür einzustehen. 
1) Das Beispiel ist doppelt lehrreich. Bekanntlich wird die Ortspolizei 
der doch die Sicherheitspolizei in manchen Staaten zwar als Gegenstand der 
Staatsverwaltung betrachtet, aber die Gemeinde als Ganzes (insoweit also 
als Staatsorgan) oder ein bestimmtes Gemeindeorgan, z. B. der Bürgermeister 
mit ihr betraut. So gesellt sich zu den beiden im Texte angeführten Mög- 
lichkeiten eine dritte. Dem Auslande gegenüber muss es irrelevant sein. 
welche von ihnen vorliegt. 
2) S. die zahlreichen Verträge, in denen der Staat fremden Konsuln 
Steuerfreiheit in den Kommunen, Ausländern Freiheit von Gemeindediensten 
verspricht u. s. w., vergl. etwa den Konsularvertrag des Deutschen Reichs mit 
Russland vom 8. Dez./26. Nov. 1874 (RGBl. 1875. S. 145) Art. 2; aber auch 
Verträge, in denen er das Höchstmaass der von Kommunen und Korporationen 
auf ausländische Waaren zu legenden Produktions- und Verbrauchsabgaben 
bestimmt, z. B. die Handelsverträge des Norddeutschen Bundes und des 
Deutschen Reichs mit der Schweiz vom 13. Mai 1869 (BGBl. S. 603) Art. 7 
und v. 23, Mai 1881 (RGBl. S. 155) Art. 8.
	        

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Le Secours de Chômage En Belgique Pendant L’occupation Allemande. 1926.
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