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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

142 Hite, Seburtenrüdgang und Sozialreform ; 
ilfen möglich ift. Die Erhebung foll durch ein Karten{yftem gefdehen, Auch die Vera 
wendung fol Kontrolliert werben durch Yrzte, Bileger ufw. Diefe follen auch die 
Behandlung der Kinder durch Sifitationen beauffichtigen und weitgehende Rechte 
erhalten. Die Koften [Hägt Jahn auf 330 Millionen Mark. 
Dr. Chrijtian möchte Eltern/haftsverfidherung und Erziehungsbei» 
hilfen durch die Einkommen jteuer (bis 1000 A Einkommen 5 Pros 
zent, bis 2000 % 10 Prozent und fteigend um je 200 A auf je 1000 A) 
deden und Hält nicht weniger als 4 Milliarden Mark dafır erforderlich.) 
Einen fehr eingehenden und wohldurdhdachten, auch durch rechnertiche 
Unterlagen gejtüßten Plan für „Sejeglihe Zulagen fürjebdben 
Haushalt nebit Begründung“?) gibt Erfter Staatsanwalt A. Zeiler 
“Zweibrüden). Auch fein Leitgedanke ijt: die Ungleidhheiten, die [id je 
nach Zahl der Kinder und nach der Art der Ausbildung für die verfdhiedenen 
Familien, insbejondere zum Unterfhiede von Iunggefellen, ergeben, 
durch Zulagen der Stantsgemeinfdhaft im wefientliden Umfange auszue 
leihen. Die Mittel werden durch Umlagen auf die CEinfommen aufgebracht. 
Bulchüffe und Beiträge ftufen fihH nah Maß des Einkommens ab. 
AB Zulagen follen gewährt werden: 1. jährlide HauszhHaltungzZbeihilfen 
im Betrage von 150 Taufendjteln des Gefamteinkommens der Eheleute für jedes 
Ehepaar, 2. Kinderheihilfen, fo hoch, daß die Aufwendungen der Eltern zu 
zinem gıtten Teile gededt werden. Hier ift eine Hüchftgrenze vorgefehen. Im einzelnen 
erhält jedes Elternpaar (und auch die unehelihe Mutter) a) 30 Taufendjtel des Ein- 
fommens für jedes WochHenbett (Entbindung, Schwangerfhafts- und Wochenpflege); 
dabei find al Mindejtgrenze 60 KM, als Höücdhftgrenze 300.% feitgefebt. b) Für jedes Kind 
in den erften Lebensjahren jährlidge Beihilfen, die mit 30 Taufendjteln in 
den erften zwei Lebensjahren anfangen (mindejtens 50 A, Höchften? 250 A) und dann 
regelmäßig bis zur 40 Tanfenditeln (100—500" %) in 14 Lebensjahren fteigen. Diele 
Unterftügungen laufen weiter, biz das Kind einen eignen Erwerb Hat, c) Ein ein- 
malige3 Lehrgeld, wenn das Kind in eine gewerblidje oder Kaufmännifche Lehre kommt, 
im Betrag von 60 Taufend{teln (mindeftens 150, Höchitens 400 KM). d) Eine Erziehungs 
beihilfe, wenn das Kind eine Mittelfjhule befucht und auswärts wohnen muß, für das 
10. Lebensjahr 80 Taufenditel (mindeftens 300, Höchfjtens 900 K), die FichH mit jedem 
Xahre um 4 Faufendjtel biz zu 120 Taufendfteln im 20, Lebensjahre (500—1500 MM} 
2rhöht. Beim Beluch der Gochfhule fteigert fi die Beihilfe auf 150 Taufenditel 
(600—2400 6). Bleibt das Kind während des Bejuchs der Mittel oder Hochfchule 
in der Familie, fo wird die Hälfte gewährt. — Außer den baren Erziehungsbeihilfen 
jollen beim Unterricht in allen öffentliden Anftalten aud) die Lehrmittel unentgeltlich 
ein, und wenn der Schüler ausmärts wohnt, freie Fahrt für Schüler (dreimal hin und 
her) und Eltern (zweimal) gewährt werden. Diefe Unterftügungen (zu d) werden da- 
von abhängig gemacht, daß ein zu bildender Mat den Schulbefuch als für das Wohl 
des Staates mwünfdhenswert billigt. Nah AbiHließung der Berufsbildung läuft die 
Beihilfe weiter bis zur Erlangung eines Berufseiniommens, e) Für den Ein- 
kähHrig-Freimwmilligenbienft (nit für den gewöhnliden Militärdienft) 
werden 200 Taufendftel (mindeftens 1000, hHödhftens 3000 A6) gezahlt. f) Endlich erhalterr 
die. Mädchen bei der Verheiratung eine Anzjtattungsbeihilfe von 300 
Zaufendfteln (400—1000 #6). Die Koften der Verwaltung frägt der Staat, Im 
1) „Tägliche KRundf[Hau“ 25, Februar 1916. ?) Stuttgart 1917,
	        

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Political Economy. Williams & Norgate [u.a.], 1912.
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