Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geburtenrückgang u. Sozialreform

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

190 Hite, Geburtenrüdgang und Sozialreform 
zuch die freiwillige Arbeitzeinftellung, aber auch diefe kann im gegebenen 
Falle durchaus gerecht und notwendig fein, Die Unterfheidung it JHwer.. 
Die unterfhiedslofe Unterftüßung hat die Anziehungskraft der Gewerk- 
‘haften wefentlih gefteigert. So liegt es fowohl im Interefje der SGe- 
werffchaften als auch in dem finanziellen Interejje der Allgemeinheit, 
23 wejentlih bei diejer Megelung zu belaffen. Die Gewerkfchaften über- 
nehmen damit allerbing3 eine [Amwere Belaftung, die zugleich auch der 
Sefamtheit zugute fommt. Das gilt namentlich, foweit Frau und Kinder 
in Betracht kommen. Gerade die Familienväter bilden oft ein Hemmniz 
in der Geltendmachung wohlberechtigter Forderungen; anderfeitz müffen 
gerade diefe bei länger andauernden Streiks die größten Opfer bringen. 
Dieje bittern Erfahrungen Haben gewiß wejentlich dazu beigetragen, daß 
die neumalthujianijdhen Bejtrebungen in den freigewerkjdhaftiidhen Arbeiter: 
freijen fo fruchtbaren Boden gefunden Haben. Alle diefe Sefichtspunkte 
drängen und ermutigen uns, den Vorfchlag zur Erwägung zu ftellen: 
Die Verficherung des Arbeiters felbit den freien Organijationen der Selbit- 
Jilfe zu überlaffen, die VBerforgung der Kinder aber im Falle der vor- 
übergehenden Urbeitslofigieit des Familienernährers 
Jury eine entjpredende NuZgefjftaltung der Snvalkidenver. 
jigerung zu fidjern. Wenn, wie wir früher vorjchlugen, die Ver- 
Hcherungsanftalten als neuen Zweig der Verficherung die Gewährung 
von Kinderbeihilfen übernehmen würden, jo würde e8 tedhnijch 
und organijatorijd) verhältnismäßig leicht fein, Ddiefe Unterftüßungen 
dahin zu erweitern, daß fie bei Arbeits!ofigkeit des Ernäh 
cer3 für jämtlide nicdterwerbsfähigen Kinder gewährt und zugleich. 
>ntfprecdhend erhöht würden. Sie Könnten fo bemeffen werden, daß eine 
Pflegerin — in erfter Linie die Mutter — einbegriffen würde. Sie 
mürden auch bei gefeglich einwandfreier Arbeitseinftellung gezahlt. So- 
bald die Sewerkfchaft oder eine fonftige freie Organifation der Ar- 
deitälofenverfidherung die Unterftüßung dem Familienernährer zufpricht, 
mürde auch) die Kinderunterftüßung fällig, wobet natürlich eine Nach» 
fontrolle nicht ausgefchlofjen fein würde. Vielleicht Könnte fogar ge 
jeßlid) jeder Arbeiter verpflichtet werden, irgendeiner Arbeitslofen- 
unterftüßungsfaffe mit Mindeftleijtungen beizutreten. € KWnnten auch 
vielleicht die Krankenkafjen mit einem fefjten Anteil (etwa einem 
Viertel) herangezogen werden, um fie für eine wirffame Kontrolle zu 
intereffieren. Die Koften der Kinderunterftüßungen würden von den Vers 
icherungsanftalten al3 Gemeinlaft zu tragen fein. — Das Hauptbedenken, 
weldeS mit Recht gegen eine foldhe gleidhmäßige Regelung geltend gemacht 
werden kann, ijft der Hinweiz auf die großen Unteridhiede der Arbeits- 
(ofigfeit je nach Art, Bahl, Gründen ujw. in den verjdhiedenen Berufen. 
Wie foll 3. B. die Mrbeitslofigkeit, wie fie in beftimmten Beiten des
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.