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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

255 — 
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» 
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und mehr) und dauert lang genug, um troß der Kalten Winter den 
Anbau fubtropijdher Pflanzen zu ermöglidhen; übrigens wird die Hike 
;m Sommer gut vertragen, da die relative Feuchtigkeit fehr gering 
ijt: die Höhe der jährliden Nieder[dhläge beträgt nicht einmal 200 mm, 
in den Sommermonaten (Mai— September) fällt in den Niederungen 
Zurfeftans fait überhaupt fein Regen, die Menge des verduniteten 
Waljers überfteigt die der Niederjhläge bei weitem, fo dak viele Wlülje 
m Sommer verliegen. 
Bevölkerung. Die Bevölkerung RullijdhH-Zentralajiens beträgt 
#twa 10,7 Millionen, was einer Didhtigkeit von 3,4 (pro Ouadratwerit) 
ant]pridht. Zieht man in Betracht, dak ein großer Teil in Dajen zu: 
Tammengedrängt wohnt, fo fann man fig eine Vorftellung davon 
machen, wie viele öde Landjtreden unbewohnt daliegen, wo mandmal 
auf vielen Hundert Kilometern feine Anfiedlung anzutreffen ift. 
Die Bevölkerung bejteht zur überwiegenden Mehrheit (90%) aus 
Mohammedanern; der Lebensweife nad) zerfällt fie in Nomaden und 
Unjälflige. Zu erfteren gehört vor allem das turko-tatarijdhe Bolt der 
Kirgijen, die ungefähr vier Millionen ftarf das weite Gebiet vom 
Yralfiuß und Kaljpijden Meer bis zur AHinefijden Grenze, von Omit 
dis Tajdfent bevölfern*). Ehrılidy und fleikig, aber auf verhältnis- 
nähig niedriger Kulturftufe ftehend, find die Kirgifen zu dauernder 
ihnen ungewohnter Tätigkeit [Hwer zu erziehen. Die anderen Nomaden- 
55ölferjhaften find von untergeordneter Bedeutung **). Unter harten 
Bedingungen müffen die Nomaden ihr Leben frijften; nur während der 
Aurzen Regenzeit können fie die Steppen ausnußen, bei Beginn des 
Sommers müfjen fie weiter nad) Norden, jelbit nad Sibirien oder 
‘ns Gebirge ziehen. Gegenwärtig findet bei den Nomadenjtämmen ein 
unaufhaltjamer allmählidher Übergang zur anfäfligen Lebensweije ftatt, 
dement|predjend tritt an Stelle der feit NVahrtaufjenden betriebenen 
Biehzudht der AWderbau. Bereits jekt führt über die Hälfte der ein 
zeborenen Bevölferung Iurkejtans ein anfäljfiges Leben; am zahl 
reichjten ijt das Turkvolf der Sarten, die das ganze Zentrum Turke- 
'tans bewohnen und allmählidh die anderen benachbarten Völfer[dhaften 
‚Yzbefen, Kiptjdhaken, Karakalpaken, Tadjhikfen) in fid aufjaugen. Die 
Sarten find ein faufmänni[jd hohbegabtes Volk, dabei bedürfnislos, 
meijt ehrlid und zäh an althergebracten Iulturellen und wirtidhaft- 
liden Forderungen fejthaltend. Unter den Europäern [tehen der Zahl 
1ad) die Rufjen an erjter Stelle, es find teils Jon feit längerer Zeit 
dort anjäflige Kofaken, teils Bauern, die von der rujlijdhen Megierung 
*) Nah verwandt mit den Kirgifen find die Karakirgijen in Fergana und 
Teilen des Semiretfchje= und Syr-Darja Gebiets. 
**) So die Karakalpaken an der Mündung des Amu-Darja,-die Turkmenen 
in Transkalpien und verichiedene andere fartilierte Stämme.
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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