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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1016561377
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85201
Document type:
Monograph
Author:
Spann, Othmar http://d-nb.info/gnd/118615904
Title:
Tote und lebendige Wissenschaft
Edition:
Zweite, stark vermehrte und durchgesehene Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
XV, 172 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

8o 
der Stiftungsbrief Markgraf Otto des Reichen über das Kloster Altenzelle 
vom 2. August 1185 1 . In diesem kommt nachfolgende Stelle vor: 
Praeterea sciendum, cum ab imperio cujuslibet metalli proventum 
in nostra marchia beneficii jure suscepimus, quia in terminis 
monasterii vene argentarie reperte sunt . . . 
Der Stiftungsbrief ist nun jünger als die Stiftung selbst, da diese 
bereits im Jahre 1162 vom Kaiser Friedrich I. bestätigt wurde 1 2 . Es 
dürfte anzunehmen sein, daß Markgraf Otto bereits im Jahre 1156, als 
er mit dem Markgrafentum belieben wurde, zugleich die Regalien und 
unter diesen das Bergbaurecht übertragen erhielt. Auffallend ist der 
Ausdruck proventus cujuslibet metalli nicht, da, wer die Einkünfte aus 
den Bergwerken zog, damals auch als deren Eigentümer galt und auch 
ferner das Bergregal wesentlich durch die Einkünfte nutzbar gemacht 
wurde. Die Meißener Markgrafen bauten nämlich die Gruben nicht 
selbst, sondern überließen (nach der damaligen Sitte) deren Abbau gegen 
Abgaben an Private. Selbst die Lehen, welche den Landesherrn zuge 
messen wurden, pflegten damals von denselben gegen besondere Abgaben 
weiter verliehen zu werden 3 . Solche Verleihungen hießen concessiones 
und geschahen meist gegen die Bedingung einer Quote vom Ertrage, 
welche je nach der Ergiebigkeit des Erzes höher oder niedriger bemessen 
wurde. Der Umstand, daß die Markgrafen von Meißen das Bergregal 
ausübten, kann schließlich um so weniger auffallend sein, als sie und 
zwar schon Markgraf Otto auch das Münzrecht hatten 4 . 
Wenn dem Vorstehenden gegenüber von Zycha, Ältestes Bergrecht 
S. 74, Ermisch, Sächsisches Bergrecht S. XXIX, Westhoff in der Zeit 
schrift für Bergrecht 50 S. 49 behauptet wird, daß die Bergbaufreiheit 
um Freiberg ursprünglich nur auf einem dem Landesherrn gehörigen 
Privatgrundstück (Berge) gegeben war, und erst später auf die übrigen 
Grundstücke nach mehr als hundert Jahren ausgedehnt wurde, so findet 
diese Behauptung weder in dem Stiftungsbrief für Altenzelle noch in 
sonstigen Tatsachen eine Unterstützung. Sie wird dadurch widerlegt, 
daß der Bergbau vom ersten Anfang für den Markgrafen auf fremden 
Grund und Boden, nämlich dem des Klosters, betrieben wurde 5 . Wenn 
1 Bei Klotzsch abgedruckt S. 303 ff. 
2 Die Urkunde bei Klotzsch S. 162. 
3 Dies ergibt sich besonders aus der Kuttenberger Bergordnung (s. z. B. das 
Kapitel de concessionibus, lib. III cap. 1 seq.). 
4 Waitz, Deutsche Verfassungsgeschichte VIII 324. 
6 Denn es heißt, daß Gott (nicht dem Grundbesitzer, dem Kloster, sondern) 
dem Markgrafen die Silberadern eröffnete, Annales Vetero-Cellenses ad annum
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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