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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

XII. Abschnitt. Ausgaben für Heer, Flotte und Krieg. 
127 
XII. Abschnitt. 
Ausgaben für Heer, Flotte und Krieg. 
1. Adam Smith beginnt seine Betrachtungen über den Staats 
haushalt mit der Untersuchung über die „Kosten der Landesverteidi 
gung“. „Die erste Pflicht des Souveräns ist — sagt er — der 
Schutz der Gesellschaft gegen die Gewalttätigkeit und Invasion 
anderer unabhängiger Gesellschaften.“ Dies kann nur mittelst mili 
tärischer Kraft geschehen und die entsprechenden Kosten sind ver 
schieden in verschiedenen Perioden der Gesellschaft und bei ver 
schiedenem Stande des Fortschrittes. Bei Jägervölkern ist jeder 
Mann Jäger und Krieger zugleich. Im Krieg und im Frieden be 
treibt er zum Schutz seines Lebens dasselbe Handwerk. Der Krieg 
verursacht keinerlei besondere Ausgaben. Auch in einer Gesellschaft 
von Hirten verursacht der Schutz der Gesellschaft keine besonderen 
Ausgaben, denn jeder Hirte ist zugleich Krieger und die Ange 
hörigen nehmen am Kriege Teil. Bei ansässigen Völkern, die zu 
meist Ackerbau treiben, kommt bereits eine gewisse Arbeitsteilung 
vor; alle Personen im Mannesalter nehmen am Kriege Teil. Doch 
noch immer führen diese ein Leben, das sie für das Kriegshand 
werk vorbereitet und solange der Krieg in jener Zeit geführt wird, 
in welcher die Männer bei den Feldarbeiten entbehrt werden 
können, sind die Kriegskosten noch immer geringfügig. In der 
feudalen Periode Europas trugen die Vasallen die Kosten des 
Krieges. Nach der Entwicklung der Gesellschaft wird es aus zwei 
Gründen unmöglich, daß die Kriege sich selbst erhalten: der Fort 
schritt der Produktion und der Fortschritt der Kriegskunst. Für den 
Ackerbauer arbeitet die Natur, wenn er auch ferne ist, für den 
Gewerbsmann leistet die Natur nichts, sobald er seine Arbeit unter 
bricht. Geht er in den Krieg, so muß die Gesellschaft für seinen 
Unterhalt sorgen. Dieselbe Folge hatte der Umstand, daß mit dem 
Fortschritte der Kriegskunst das Kriegshandwerk gelernt werden 
mußte und diejenigen, die sich diesem Handwerke widmeten, An 
spruch auf eine Entlohnung hatten. Die Kriegskunst, „gewiß die 
edelste aller Künste“, sagt Smith — ist auch die komplizierteste, 
ßer Stand der Technik entscheidet über die Grenze der Ent 
wicklungsfähigkeit, deren Erreichung aber unbedingt erfordert, daß 
dieselbe zur selbständigen Beschäftigung werde. Je reicher eine 
Nation wird, desto weniger kriegerisch ist seine Bevölkerung und 
desto mehr ist sie Angriffen ausgesetzt. Der Staat kann nun zwei
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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