Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

220 
4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
Die Einkommenverteilungs- und Konsumtionsidee bringen jene 
Auffassungen zum Ausdruck, welche die wirtschaftliche Funktion 
der Steuer darin erblicken, daß ein Teil der Bedürfnisbefriedigung 
mit jenem aus dem Privateinkommen stammenden Fond befriedigt 
wird, den wir die Steuer nennen; dies ist beiläufig das Wesen 
jener Theorien, die in diese Gruppe gehören. Auch die Konsum 
tionstheorien haben den Beigeschmack, daß, soferne die Staatstätig 
keit als ein Verbrauch von Gütern aufgefaßt wird, diese Auf 
fassung leicht zu einer unberechtigten Einschränkung der Staats 
tätigkeit hinüberleitet. In ihrer vollendetsten Form geht die Kon 
sumtionstheorie von der doppelten Klassifizierung der wirtschaftlichen 
Bedürfnisse, der individuellen und Gemeinbedürfnisse aus; diese 
Theorie will hiermit nicht bloß die Ursache der Steuer, sondern 
auch deren Maß bestimmen, indem sie die Steuer auf den Begriff 
des Grenznutzens zurückführt und nachzuweisen sucht, daß der in 
der Staatstätigkeit ruhende Grenznutzen das Maß der Steuer ist. 
Blicken wir auf die hier dargestellten Theorien zurück, so 
unterliegt es keinem Zweifel, daß sie insgesamt einseitig sind, daß 
sie insgesamt in der Steuer ein einziges Moment des wirtschaft 
lichen Lebensprozesses erblicken, während sie doch als wirtschaft 
liche Erscheinung alle Seiten des wirtschaftlichen Lebens aufweist. 
Als wirtschaftliches Verhältnis zwischen Staat und Staatsbürger 
sehen wir in der Steuer sowohl auf die Produktion, als auf den 
Verkehr, die Einkommensverteilung, den Verbrauch hinweisende 
Momente. Aber ganz unmöglich ist es, bei der Steuer bloß ein 
Moment wahrzunehmen, oder die Steuer geradezu mit einem dieser 
Momente zu identifizieren in der Weise, daß das Wesen der Steuer 
hierin zu erblicken wäre, denn die Steuer als volkswirtschaftliches 
Phänomen ist eine Erscheinung sui generis. Die Steuer ist nicht 
einfach die Gegenleistung für die vom Staate dem Ganzen ge 
leisteten Dienste, nicht einfach ein Tauschakt, auch nicht eine Art 
der Kostendeckung der dem Staate auf dem Gebiete und im 
Dienste der Produktion erwachsenen Opfer usw. Wir könnten mit 
einem Paradoxon sagen, die Steuer ist dies alles und doch nichts 
von alledem, denn sie ist weder Produktion, noch Tausch, noch 
Verbrauch an und für sich. Der wirtschaftliche Charakter der 
Steuer besteht darin, daß sie ebenso die volkswirtschaftliche Folge 
des staatsbürgerlichen Verhältnisses, wie die Pflichten des Kindes 
Ergebnis der Familienbande, ohne daß das, was sich die Familien 
glieder gegenseitig leisten, als Tauschgeschäft betrachtet werden 
könnte. Der wirtschaftliche Charakter der Steuer besteht also 
darin, daß sie ein auf höherer Stufe der volkswirtschaftlichen Ent-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.