Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

B. IV. Abschnitt. Das Prinzip der Steuerprogression. 
281 
Beaulieu und Andere. Doch gibt es auch solche, die wohl auf der 
Basis der Aquivalenztheorie stehen und doch, ja eben deshalb den 
progressiven Steuerfuß fordern, wie Sonnenfels, Bentham, Garnier 
usw. Diejenigen Schriftsteller, die die Theorie der Leistungsfähig 
keit verteidigen, fordern in der Regel den progressiven Steuerfuß, 
so Jean Baptiste Say, Held, Neumann, Schäffle, Wagner, Pierson, 
Graziani und Andere. John Stuart Mill ist wohl Anhänger der 
Opfertheorie, trotzdem nimmt er gegen den progressiven Steuerfuß 
Stellung, den er nur bei der Erbschaftssteuer wünscht anzuwenden. 
Wagner verteidigt den progressiven Steuerfuß namentlich mit 
sozialpolitischen Argumenten. 
Die Theoretiker machen sich von dem progressiven Steuerfuß 
eine verschiedene Vorstellung. So wäre derselbe ein nach oben 
degressiv zunehmender progressiver Steuerfuß, welcher auf den 
höchsten Stufen sich in einen proportionalen Steuerfuß verwandeln 
würde. Seligmann, der überhaupt ein skeptischer Anhänger des 
progressiven Steuerfußes ist, nennt gegenüber dem progressiven 
Steuerfuß degressiv den proportionalen Steuerfuß, der sich auf die 
Steuerfreiheit des Existenzminimums stützt. Garnier befürwortet 
bloß einen mäßig durchgeführten progressiven Steuerfuß, darum 
nennt er'diesen Steuerfuß nicht progressiv, sondern „progressional“. 
Die heftigsten Gegner des progressiven Steuerfußes finden wir 
bei den Franzosen, was wohl zum Teil dem Umstande zuzuschreiben 
ist, daß die während der Revolution mit dem progressiven Steuer 
fuß gemachten unglückseligen Experimente bis zum heutigen Tage 
nicht in Vergessenheit gerieten. Die heftigsten Angriffe gegen den 
progressiven Steuerfuß richteten Leroy-Beaulieu und Leon Say, 
obwohl sie einen mäßigen progressiven Satz nicht perhorreszierten, 
doch hat ein solcher nach ihrer Ansicht nach keiner Richtung hin 
Bedeutung und doch besteht beständig die Gefahr, daß höhere 
Progressionen gefordert werden. Bei den Italienern kämpft nament 
lich Martello gegen den progressiven Steuerfuß, welcher nach ihm 
theoretisch absurd, praktisch unmöglich ist; wenn er hoch ist, so 
ist er von verheerender Wirkung, wenn er mäßig ist, so ist er 
wirkungslos; doch muß er hoch sein, da er nur wenige Individuen 
trifft, die Massen verschont, während gerade der Vorteil des pro 
portionalen Steuerfußes darin liegt, daß er um so mehr einträgt, 
je mäßiger er ist. Denis ist der Stellvertreter eines vermittelnden 
Standpunktes. Er hebt hervor, daß die Frage des proportionalen 
oder progressiven Steuerfußes eigentlich ein Glied des Gegensatzes 
von Individualismus und Sozialismus, von Egoismus und Altruismus 
ist. Keines dieser Prinzipien kann restlos verwirklicht werden,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.