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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

B. IV. Abschnitt. Das Prinzip der Steuerprogression. 291 
Struktur besitzenden Vermögensgegenständen. Wo der Haß gegen 
die großen Einkommen und Vermögen Wurzel gefaßt hat, wer ist 
des naiven Glaubens, daß derselbe nur dort zum Ausdruck kommt, 
wo die progressive Besteuerung besteht? Wir betrachten diese 
Auffassung als derart naiv, daß wir nur darüber staunen können, 
daß diese Argumentation einen so breiten Raum in, den Unter 
suchungen über die Wirkung des progressiven Steuerfußes ein 
nehmen. Wenn einmal die Macht in die Hände der Hasser des 
Vermögens kommen wird, dann werden über das Vermögen schwere 
Tage hereinbrechen, mag der progressive Steuerfuß bereits Eingang 
gefunden haben oder nicht. Ja es darf die etwas paradoxe Be 
hauptung gewagt werden, es wäre zu wünschen, daß einmal der 
progressive Steuerfuß eine übertriebene Anwendung fände, daß man 
von den verheerenden Wirkungen eines solchen Steuerfußes die 
Beweise hätte, und die rationelle Progression und ihre von Leroy- 
Beaulieu verspottete „sentimentale“ Rolle weiteren Angriffen nicht 
ausgesetzt werde. Was Say gegen die „mäßige“ Progression, die 
auch er billigt, anführt, daß es auch unmäßige Regierungen gibt, 
das könnte bei jeder staatlichen Einrichtung angeführt werden; 
gegen die Mißbräuche einer nicht mäßigen Regierung ist sehr 
schwer Remedur zu finden. 
Daß von mancher Seite die Bedeutung des progressiven Steuer 
fußes übertrieben wird, beweist auch die Tatsache, daß mehrere 
Vertreter des Sozialismus denselben geringschätzig behandeln: „Une 
fraise jetee dans la gueule du loup“ (Proudhon). 
15. Ein Einwand, der gegen den progressiven Steuerfuß er 
hoben wird, besteht darin, daß hierbei die Steuerverbindlichkeit und 
das Einkommen des Staates ganz von der Einkommensverteilung 
abhängt. Wenn z. B. die Bewohner einer Gemeinde 100000 Mark 
Einkommen besitzen, so wird beim proportionalen Steuerfuß das 
Einkommen des Staates stets dasselbe sein, mag sich die Ein 
kommensverteilung wie immer gestalten. Ganz anders beim pro 
gressiven Steuerfuß. Wenn das Einkommen so verteilt ist, daß das 
Einkommen aller unter dem Existenzminimum bleibt und dieses 
steuerfrei ist, so wird das Einkommen des Staates gleich Null sein. 
Ebenfalls gering ist es, wenn es wohl das Existenzminimum über 
steigt, aber nur um ein Geringes. Zwei Gemeinden würden bei 
demselben Gesamteinkommen verschiedene Steuereingänge aufweisen, 
je nachdem sich die Einkommensverteilung gestaltet. Auch die 
nach dem Weltkriege in mehreren Staaten geplante Bodenverteilung 
und deren steuerliche Fragen können hier vor Augen gehalten 
werden. Hiergegen ist wohl mit zu erwidern, daß der oben vor- 
19*
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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