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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

348 
4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
gestrebt werden muß; f) die Gerechtigkeit, bzw. Verhältnis 
mäßigkeit. Namentlich von dieser Seite her wurde die Wirkung 
der indirekten Steuern untersucht und angegriffen, insbesondere von 
den Vertretern der Sozialreform und des Sozialismus; namentlich 
Aufsehen erregte der Angriff Lassalles auf die indirekten Steuern. 
Es unterliegt keinem Zweifel, daß sowohl im ganzen wie im einzelnen 
auf dem Gebiete der indirekten Steuern der Forderung der Ge 
rechtigkeit nur schwer entsprochen werden kann. Im Ganzen nicht, 
weil die indirekten Steuern zunächst auf Gegenstände des Massen 
konsums gelegt werden, also die Massen belasten; im Einzelnen 
nicht, weil die kaleidoskopische Gestaltung der einzelnen Fälle es 
vollständig illusorisch macht, dem Zusammenhang von Einkommen 
und Verbrauch zu folgen. Der Verbrauch hängt so sehr von in 
dividuellen Umständen, Gewohnheiten usw. ab, daß es eine Un 
möglichkeit ist, vermittels der Besteuerung einzelner Gegenstände 
zu einer gerechten Besteuerung des Einkommens zu gelangen. Nur 
darin kommt die Gerechtigkeit zum Ausdruck, daß jeder, der ge 
wisse Gegenstände anschafft, damit den Beweis liefert, daß er das 
Opfer, das die Steuer fordert, zu tragen vermag, ob er aber im 
Vergleich zu anderen verhältnismäßig besteuert ist, darauf ist 
keinerlei Schluß möglich. 
Was namentlich jenen Nachteil der indirekten Steuern betrifft, 
daß sie hauptsächlich die unteren Klassen bedrücken, so läßt sich 
dies mit Hinsicht darauf, daß die meisten positiven Gesetzgebungen 
Gegenstände des ersten Lebensbedarfes besteuern, nicht läugnen. 
Einzelne Daten mögen zur Beleuchtung dieser Tatsache dienen. 
Die Gesamtkosten des Haushalts sind in Deutschland folgender 
maßen mit indirekten Steuern belastet: 
Einkommen von 
mehr als 10000 Mark 
Proz. 
Salz 0,02 
Zucker 0,11 
Kaffee, Tee 0,11 
Bier. Wein, Branntwein 0,54 
Tabak 0,12 
Petroleum 0,07 
Brot, Mehl, Beis 0,12 
Fett, Speck 0,13 
Einkommen von 
800—1200 Mark 
Proz. 
0,29 
0,29 
0,48 
0,75 
0,23 
0,38 
1,29 
1,44 
Diese Daten zeigen die höhere Belastung der kleinen Ein 
kommen mit indirekten Steuern. Neumann führt noch folgende
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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