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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

378 
4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
Kleinhandel, der Verkehr mit dem Konsumenten frei ist oder um 
gekehrt, der Großhandel ist frei und den Kleinhandel mit dem 
Konsumenten versieht der Staat. 
Eine milde Form des Monopols ist es, wenn dasselbe sich nur 
darauf erstreckt, daß der Staat bloß ein Element sich vorbehält 
so der Vorschlag, das Spiritusmonopol in der Weise zu verwirk 
lichen, daß der Staat die Flaschen liefert. Oder wenn der Staat 
den Handel mit dem betreffenden Artikel einfach an eine Kon 
zession bindet. Namentlich bei solchen Artikeln sind viele Arten 
des Monopols denkbar, deren Produktion zahlreiche Momente dar 
bietet. Wir werden dies bei den Verzehrungssteuern näher in 
Betracht ziehen. 
Nach Bastable 1 ) sind Handlungen und Einrichtungen weniger 
geeignet, Gegenstände des Monopols zu bilden, wie Waren, von 
den Waren wieder hauptsächlich Luxuswaren unter folgenden Vor 
aussetzungen: a) wenn der Staat ein hohes Einkommen beschaffen 
muß, also sonst ein hoher Steuerfuß angewendet werden müßte; 
b) wenn die Kontrolle der besteuerten Privatindustrie sehr schwierig 
ist; c) bei geringer technischer Kompliziertheit; d) keine exzessive 
Ausdehnung des betreffenden Produktionszweiges. So meint er. 
daß z. B. die Monopolisierung der englischen Baumwollindustrie 
eine Utopie wäre. 
Die Gegenstände der tatsächlich bestehenden Monopole sind 
sehr verschieden. Zu ihrer Charakterisierung läßt sich kaum etwas 
anderes anführen, als daß es in der Regel Gegenstände des Massen- 
onsums sind. Vorzüglich bei folgenden Gegenständen sehen wir 
das Monopol durchgeführt: Salz, Tabak, Alkohol, Zündhölzchen, 
Spielkarten, Zucker, Sacharin, Petroleum, Erdgas, Opium usw. 
. Von agrarischer Seite wurde vor Jahren (Antrag Graf Kanitz 
im Deutschen Beichstage 1894) die Einführung des Getreidemono 
pols gefordert. Infolge der staatlichen Organisation des Getreide 
handels im Weltkriege hat die Idee aus finanziellen Gründen An- 
änger gefunden. Unbedingt würde ein Getreidemonopol dem Staate 
große Einkünfte sichern, freilich mit Belastung des notwendigsten 
Lebensmittels. Der Abbau der Preise nach dem Kriege würde 
es jedenfalls möglich machen, einerseits dem Staate die nötigen 
Einkünfte zu sichern — wenigstens für die schwierigste Zeit der 
ersten Jahre —, andererseits eine wesentliche Verbilligung des 
Brotes durchzuführen. 
*) Taxation through monopolies (Economic Journal I 8. 307).
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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