Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

458 
4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
die Besteuerung einzelner Vermögensteile, aber auch nicht die ganze 
wirtschaftliche Kraft eventuell erfassende Steuern, was eine Zu 
sammenfassung von Vermögens- und Einkommensteuern ergeben 
würde. x ) 
Hinsichtlich der tatsächlich bestehenden oder bestandenen Ver 
mögenssteuern muß vor allem zwischen den älteren und den jetzigen 
Vermögenssteuern Unterschied gemacht werden. In früheren Zeiten, 
bei unentwickelten wirtschaftlichen Verhältnissen, als erst nur ein 
kleiner Teil des Vermögens zu produktiven Zwecken verwendet 
wurde, waren die Vermögenssteuern die rationellsten Steuern und 
kamen überall zu mehr minderer Bedeutung. Bei diesen Ver 
mögenssteuern sollte in der Tat ein Teil des Vermögens durch die 
Steuer in Anspruch genommen werden (reelle Vermögenssteuern), 
was daraus ersichtlich ist, daß die Steuer auch nach jenen Gegen 
ständen eingehoben wurde, bei denen von Ertrag überhaupt nicht 
oder nur in geringem Maße die Rede sein konnte; z. B. von Edel 
metallen, Schmuckgegenständen, Haustieren (eine gewisse Zahl) usw. 
Die neueren Vermögenssteuern („nominelle Vermögenssteuern“) hin 
gegen werden ebenso wie andere Steuern, gewöhnlich vom Ein 
kommen getragen, das Einkommen bildet die Steuerquelle, wenn 
auch die Steuerbasis das Vermögen ist, freilich mit der Ausnahme, 
daß auch die nicht ertragbietenden, oder wenigstens nicht in Geldes 
wert ertragbietenden, sondern bloß durch ihren Gebrauch nützlichen 
Gegenstände gleichfalls der Vermögenssteuer unterliegen. Daß aber 
hiervon abgesehen, in der Tat auch bei der Vermögenssteuer eigent 
lich das Einkommen besteuert werden soll, läßt sich namentlich aus 
dem Steuerfuß erkennen; wenn z. B. nach einem Vermögenswert von 
100 Mark die Vermögenssteuer 1 I 10 Prozent ist, so wissen wir, daß 
diese Steuer aus dem Ertrag des Vermögens, aus dem Einkommen 
gezahlt werden wird, nachdem das Vermögen jedenfalls ein weit 
höheres Einkommen, sagen wir im Durchschnitt 3—5 Prozent Ein 
kommen, bietet. Die älteren Vermögenssteuern fungierten in der 
Regel als Hauptsteuern, ja oft als alleinige Steuern, die modernen 
Vermögenssteuern werden gewöhnlich als Nebensteuern, Ergänzungs 
steuern eingeführt. 
Die Vermögenssteuer ist ihrem Begriffe nach eine allgemeine, 
generelle Steuer, doch kommen auch partielle Vermögenssteuern 
vor, die bloß gewisse Vermögensteile der Steuer unterziehen. 
Den älteren Vermögenssteuern begegnen wir fast überall, im 
‘) Über den Vermögenssteuerbegrift’ siehe auch Moll, Zur Geschichte der 
Vermögenssteuern.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.