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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

IV. Abschnitt. Hilfswissenschaften der Staatshaushaltslehre. 
29 
usw. Die Logik der Geschichte zeigt, wie wir sahen, daß die 
Steigerung der Befugnisse des Privateigentums in der Steuer als 
staatssozialistischem Prinzip ihr Gegengewicht findet. Umgekehrt 
müßte mit der Einschränkung der Prärogative des Privateigentums 
das steuerliche Prinzip eine Einschränkung erleiden. 
Blicken wir auf das Gesagte zurück, so sehen wir, daß die 
soziale Idee der Gegenwart in die Finanzwissenschaft und nament 
lich in das Steuerwesen tief eingedrungen ist. Sie führt zur Um 
gestaltung des ganzen Steuerwesens, erhöht dessen sozialethischen 
Inhalt und schafft Steuern, welche namentlich das arbeitslose Ein 
kommen heranziehen. 
Mit dem Vorangehenden ist es nur teilweise im Gegensatze, 
wenn Vocke den sozialpolitischen Gesichtspunkt zurückweist, da er 
alles, was rechtmäßig vom Steuerwesen gefordert werden kann, als 
Konsequenz des sittlichen Prinzipes auffaßt, während alles, was über 
dasselbe hinausgeht, als diesem Gebiete fremd und mehr auf guter 
Meinung als auf Klarheit und Folgerichtigkeit beruhend abzuweisen 
ist. (Vorwort.) 
IV. Abschnitt. 
Hilfswissenschaften der Staatshaushaltslehre, 
insbesondere ihr Verhältnis zur Sozialökonomie. 
1. Das Wissen ist eins und so sind denn alle Wissenschaften 
im Verhältnisse zueinander Hilfswissenschaften. Im engeren Sinne 
betrachten wir aber als Hilfswissenschaften jene, welche mit einer 
Wissenschaft in engerer Beziehung stehen , mit derselben eine 
größere Gruppe von Wissenszweigen bilden, für dieselbe die Vor 
kenntnisse liefern, deren Material ergänzen, deren Basis befestigen, 
deren Anwendung vermitteln, deren Prinzipien klären. 
Die Finanzwissenschaft steht vor allem mit den ökonomischen 
Doktrinen, namentlich mit der politischen Ökonomie, mit der So 
zialökonomie in engster Verbindung. Schon die vorhergehenden 
Erörterungen haben uns Einblick in den Zusammenhang zwischen 
Finanzwissenschaft und Sozialökonomie gezeigt. Doch ist es nun 
nötig, zur genauen Kennzeichnung des Charakters der Finanzwissen 
schaft die Beziehungen beider Wissenschaften zueinander näher zu 
untersuchen. 
Die Sozialökonomie erforscht die allgemeine Ordnung der so 
zialen Wirtschaft, die Gesetze und Regeln dieser Ordnung. Der
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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