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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

556 
4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
Kosten der städtischen Polizei, wo dies das Gresetz verlangt; städtische 
Feuerwehr, Beleuchtung, Erhaltung von Straßen und Kanälen usw. 
Auch die Städte sind von der Regierung hinsichtlich der Ein 
führung von Steuern, Aufnahme von Anlehen, Aufstellung des 
Budgets abhängig. 
III. Abschnitt. 
. Die Besteuerung des Betterments. 
1. Die Verbesserungssteuer, Bettermentsteuer (improvement 
charge 58, 59, Victoria 1895) entstammt sozialpolitischen Gedanken 
reihen und ist eine Form der Besteuerung des Konjunktural 
gewinnes. Diese Steuer sollen Jene zahlen, deren Vermögen einen 
Wertzuwachs aufweist infolge behördlicher Verfügungen, wie z. B. 
Eröffnung, Erweiterung einer Straße, neue Stadtanlagen, Erweiterung 
des Verkehrsnetzes usw. Der Zweck der Verbesserungssteuer, daß 
der durch behördliches Eingreifen entstandene Wertzuwachs be 
steuert werde und daß auf diesem Wege diejenigen, denen diese 
Konjunktur Vorteil bringt, zu den Lasten des Staates, der Ge 
meinde beitragen sollen. Die die Gemeinschaft bedrückenden Lasten 
werden hierdurch wenigstens teilweise auf diejenigen überwälzt, die 
hieraus unmittelbar besonderen Nutzen ziehen und deren Wirkungen 
in dem gesteigerten Werte ihres Vermögens erfahren. Die Ver 
besserungssteuer will also nicht die ganze rentenartige Einkommens 
vermehrung, das ganze unearned increment, auch nicht jede Art 
von unearned increment, arbeitslosen Gewinn, erfassen, wie dies die 
Anhänger der single-tax anstreben, ebensowenig den aus dem Fort 
schreiten der Gesellschaft sich ergebenden Wertzuwachs, sondern 
bloß jenen speziellen Wertzuwachs, welcher direkt aus einer vorteil 
haften, in den meisten Fällen für die Gemeinschaft mit Kosten 
verbundenen Anordnung stammt. Der Zweck der Verbesserungs 
steuer ist, wie ein den Gegenstand behandelnder Schriftsteller sagt, 
daß der nicht verdiente Zuwachs zu einem verdienten werde. 
£)ie Bettermentsteuer wird in der Regel als Steuer der Selbst 
verwaltung angewendet und während man sie in Amerika als ganz 
natürlich hält, hat sie in England großen Widerstand hervorgerufen, 
obwohl ihre erste Anwendung, wie Seligmann nachweist, in Eng 
land erfolgte. Trotzdem findet sie auch in England immer allge-
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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