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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

612 
5. Buch. Der Staatakredit. 
meinen bei den einzelnen Staatsbürgern, oder bei Unternehmern, 
bei Geldinstituten aufgenommen, bei Städten, Universitäten, der 
Kirche usw. Eine eigene Art der Zwangsaniehen waren die Amts- 
anlehen, die der Amtsnachfolger einzulösen hatte. Die Zwangs- 
anlehen sind, in welcher Form immer aufgenommen, von schädlicher 
Wirkung und schwächen namentlich den Staatskredit. Selbst das 
sogenannte patriotische Anlehen von Pitt — sagt Rogers — war 
ein Fehler. Die Zwangsaniehen verursachen große Ungerechtig 
keiten, da der Verteilungsschlüssel in der Regel ein unrichtiger ist. 
Oft zwingt der Staat solche zur Darstreckung von Anlehen, die 
nicht gerade die Leistungsfähigsten sind, wie z. B. seine eigenen 
Beamten. Wenn die Verteilung auf Grund der Steuerlast geschieht, 
so wird sie dieselben Ungerechtigkeiten verursachen, die sich in der 
Verteilung der Steuerlast kundgibt. Auch das verursacht eine Un 
gleichheit, daß die Vertreter des beweglichen Kapitals leichter Geld 
beschaffen können, als die Vertreter des unbeweglichen Kapitals. 
Von Venedig sagt Sieveking, daß die höheren Klassen beim Zwangs- 
anlehen stärker in Anspruch genommen wurden. Wer früher ein 
zahlte, dem wurden Begünstigungen gewährt. Interessant ist die 
Geschichte der französischen Zwangsaniehen vom Jahre 1793, 
welche die französische Republik auf die Reichen, die Egoisten 
und Indifferenten, wie sie sie nannten, auswarf, teils zu dem Zwecke, 
damit die entwerteten Assignaten in die Staatskasse zurückfließen 
mögen. Das Anlehen, das auf eine Milliarde lautete, wurde folgender 
maßen verteilt. Ein Junggeselle, der ein Einkommen von 20 000 Livres 
besaß, zahlte: 
• vom 1. Tausend 
„ 2. 
„ 
VlO 
100 
„ 3. 
2 /l0 
200 
„ 4. 
„ 
S /lO 
300 
„ 5. 
4 /io 
400 
„ 6. 
6 /io 
500 
„ 7. 
6 /l0 
600 
„ 8. 
7 ho 
700 
„ 9. 
n 
8 /io 
800 
>, io. 
insgesamt 
9 /,o 
900 
4500 
vom übrigen Einkommen 
im ganzen 
10 A. 
10000 
14500 
Von dem Einkommen von 20 000 Livres blieben also bloß 5 500 Livres. 
Auch das Direktorium mußte zu Zwangsanleihen greifen, diese
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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