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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

IV. Abschnitt. Die verschiedenen Arten der Staatsschulden. 615 
der ganzen Operation nichts anderes bleibt, um die Worte Leroy- 
Beaulieu’s zu gebrauchen, als „ungigantesque humbug“. Bei den 
öffentlichen Subskriptionen befördert der Staat selbst zuweilen die 
Konkurrenz der größeren Institute, indem er den Zeichnern größerer 
Summen eine Prämie bietet (in Nordamerika x / 8 Prozent), welche 
manchmal im Verhältnis der gezeichneten Summe wächst. Bei den 
großen Kriegsaniehen der jüngsten Zeit hat in den Staaten der 
Zentralmächte das Subskriptionsaniehen gesiegt und den glänzend 
sten Erfolg erreicht. In Deutschland, Österreich und Ungarn 
wurden Summen aufgebracht, von denen sich die kühnste Phantasie 
nicht träumen ließ. In Österreich fand in den Friedenszeiten eine 
Beratung von höheren Staatsbeamten über die Frage statt, wie 
viel wohl durch innere Anlehen herbeigeschafft werden könnte ? 
Die Summe wurde auf 200—300 Milhonen Gulden geschätzt. 
Bei den Kriegsaniehen wurden den Unterzeichnern große Vor 
teile geboten, namentlich wurde die Lombardierung der gezeichneten 
Effekten bei der Notenbank zu einem mäßigen Zinsfuß gesichert. 
Bei voller Ausnutzung aller Begünstigungen konnte in Ungarn eine 
Verzinsung von 8—10 Prozent erreicht werden. 
4. Bei der Emission ist die Modalität von Wichtigkeit, ob die 
Titres zum Nominale emittiert werden, oder unter dem Nominale. 
Im ersten Falle muß natürlich der Zinsfuß je" nach der Lage des 
Geldmarktes wechseln, während die Papiere immer zum Parikurs 
emittiert werden, im zweiten Falle dagegen kann der Zinsfuß un 
veränderlich bleiben und der Kapitalwert der Titres drückt die 
verschiedene Lage des Geldmarktes usw. aus. In dem einen Falle 
ist also die Darlehnssumme, in dem andern der Zinsfuß fixiert. Bei der 
Emission al pari entsteht den Gläubigern der wahrscheinliche Ge 
winn, der im Steigen des Kurses liegt und welcher es möglich 
macht, daß der Staat zu geringerem Zinsfuß kontrahiert, im zweiten 
Falle ist der Staat in der Lage, zu einem geringeren Zinsfuß zu 
borgen, doch hat er andererseits eine höhere Summe zurückzuzahlen, 
als er erhalten hat. Die Emission unter pari bietet den Gläubigern 
dagegen den Vorteil, daß sie am Kapital gewinnen, ferner, daß 
solche Papiere, eben weil sie al pari eingelöst werden müssen, nicht 
sobald zur Einlösung gelangen, der Gläubiger kann also darauf 
rechnen, daß er jähre-, jahrzehntelang, die Zinsen geniesen werde 
und für neue Verwendung des Kapitals nicht zu sorgen hat. 
Koscher führt noch als Vorteile der Emission unter Pari an, daß 
die größeren Kapitalbeträge leichter geteilt werden können, daß 
die Makler, die in Prozenten bezahlt werden, ein größeres Interesse 
haben und daß viele sich als reicher schätzen, da sie ihr Vermögen
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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