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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

VI. Abschnitt. Die Kriegsaniehen. 
633 
England J ) hat in großem Maße der schwebenden Schuld sich 
benützt, um die Kriegskosten zu decken. Man führte hierfür ver 
schiedene Gründe an, so: daß man nach Beendigung des Krieges in 
der Lage sein werde, billigere Anlehen zu kontrahieren, dann, daß 
der Krieg ein Geschäft sei, das sich selbst erhalten muß usw. Es 
kann aber kaum bezweifelt werden, daß auch der Mißerfolg der 
ersten Emission von langfristigen Schuldscheinen im November 
1914 auf die vorwiegende Inanspruchnahme von kurzfristigem Kredit 
in der Form von Schatzscheinen (Treasury Bonds) hinwies, was 
sich in den Resultaten ausdrückt, daß bis März 1918 von der ge 
samten Kriegsschuld etwas weniger als die Hälfte (105—43 Milli 
arden Mark) mittels langfristiger Anlagen beschafft wurde. Anfangs 
des Jahres 1915 wurden dann kurzfristige Schatzscheine ausge 
geben, die bei der außerordentlichen Geldplethora zu billigen Sätzen 
(2 1 / 2 —3 s / 8 ) placiert wurden. Dagegen wurde eine langfristige An 
lehe zu dem hohen Zinsfüße von 4^/ 2 Prozent — was als finan 
zielles Ereignis von der größten Bedeutung gilt —, die im 
Juni 1915 emittiert wurde und bei welcher Papiere aus früheren 
Emissionen an Zahlungs Statt angenommen wurden (mit der Ver 
pflichtung einen gleich hohen Betrag zu zeichnen), mit weniger Er 
folg emittiert; es flössen 600 Mill. £ ein, wovon aber 340 Mill. £ 
abzuziehen sind, in welchem Betrage Papiere früherer Emissionen 
zur Einzahlung verwendet wurden. Es kam dann, neben der Aus 
gabe der kurzfristigen Treassury Bonds, zur Ausgabe von 2 — 5 Jahre 
laufender Exchequer Bonds mit einem Zinsfuß von 5 Prozent. 
Schon Mitte des Jahres 1916 stiegen die Schwierigkeiten der Geld 
beschaffung in dem Maße, daß 6 prozentige Exchequer Bonds aus 
gegeben werden mußten, für das stolze Albion ein harter Schlag. 
Bald wurden neue Typen geschaffen: War Expenditure Certificates 
und War Savings Certificates. Die letzteren wurden zu 1 ^ aus 
gestellt, bei einer Einzahlung von 15,5 sh und sind nach fünf Jahren 
rückzahlbar, was einer Verzinsung von nahe 7 Prozent gleichkommt. 
Eine neue Anleihe wurde im Februar 1917 kontrahiert; es wurde 
eine 5- und steuerfreie 4 prozentige Anleihe aufgelegt. Auf die 
steuerfreie Anleihe wurden nur 22,6 Mill. £ bar und 28,7 Mill. ■£ 
in Umtausch gezeichnet; auf die 5prozentige 836 Mill. £ an neuem 
Gelde. Bei einer neuen Anleihe (Oktober 1917) wurde die Rück 
zahlung zu einem bestimmten Kurse festgelegt, und eine einkommen 
steuerfreie Serie emittiert. Die englische Regierung hat es nicht 
verfehlt, mit allen Mitteln zur Subskription anzuregen, auch mit 
i) Siehe namentlich Prion, Steuer- und Anleihepolitik in England während 
de» Krieges (Berlin 1918).
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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