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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

036 5. Buch. Der Staatskredit. 
stehenden zu erhöhen. Hierzu kam noch der Umstand, daß bald 
nach Beginn des Krieges ein bedeutender Teil des Landes von 
der deutschen Armee okkupiert wurde, weshalb die Regierung den 
Standpunkt vertrat, daß die Inanspruchnahme der Steuerquellen 
erst dann möglich sein wird, wenn das Land von der Invasion be 
freit sein »wird, ja erst nach dem Kriege bei endgültiger finanzieller 
Liquidation des Krieges. Jöze bemerkt schon hier, daß dieser 
Standpunkt sehr diskutierbar ist. An anderer Stelle sehen wir 
jedoch, daß im Gegensatz zu seinem Landsmanne, Leroy-Beaulieu, 
er selbst in dem gegenwärtigen Kriege, wo bedeutende Summen 
rasch und von schon überlasteten Steuerträgern eingehoben werden 
müssen, die Inanspruchnahme der Steuerquellen für nötig hielt, 
wenn er auch dagegen Stellung nimmt, daß die Kriegskosten aus 
schließlich durch Steuern gedeckt werden sollen. 1 ) Er billigt das 
Vorgehen Englands, das gleich bei Ausbruch des Krieges das 
Maximum der möglichen Opfer von den Steuerträgern selbst in 
Anspruch nahm, eine Politik „von großer politischer Klugheit, von 
hoher finanzieller Weisheit und von glühendem Patriotismus“. 2 ) 
Die Inanspruchnahme der Steuerquellen ist die traditionelle Politik 
Englands im XIX. Jahrhundert, es war auch der Standpunkt 
Gladstones, wenn er auch die Notwendigkeit der Kriegsaniehen 
nicht leugnen konnte. „Der Krieg ist für die Nationen die Zeit 
der Opfer“, sagt Lloyd George. Namentlich folgende Argumente 
werden für die Steuerdeckung angeführt: 1) das psychologische 
Argument. Die Gefahr, in welcher der Einzelne und das Ganze 
schwebt, ist der psychologische Moment, in dem jeder bereit ist 
Opfer zu bringen. 2) das politische Argument. Es müssen der 
Regierung die weitgehendsten Vollmachten eingeräumt und dem 
Feinde zu wissen gegeben werden, daß alle Opfer gebracht werden. 
3) Das finanzielle Argument. Es wird durch die Steuern eine feste 
Basis für die Anlehen gelegt, für deren Verzinsung gesorgt usw. 
4) Das ökonomische Argument. Lloyd George setzt namentlich in 
seiner Rede vom 27. November 1918 dieses Argument auseinander, 
welches darauf hinweist , daß unbedingt kritische Jahre kommen 
werden, in welchen die Tragfähigkeit der Nationalwirtschaft eine 
geringere sein wird. Auch wird darauf hingewiesen, daß es nötig 
ist in der Periode der Inflation möglichst große Geldmengen aus 
dem Verkehr zu ziehen. Fast einmütig wurde die englische Re 
gierung in dem Vorgehen, einen möglichst großen Teil der Kriegs 
kosten durch Steuern hereinzubringen, vom Parlament, von der 
q Les finances de guerre de l’Angleterre, 8. 58. 
s ) A. a. 0. 8. 61 ff.
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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