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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

VI. Abschnitt. Die Kriegsaniehen. 
641 
von 300 Millionen Mark. Die Anleihe wurde durch ein Bankier 
konsortium vermittelt, die erste Emission zu Oä 1 ^, die zweite zu 
Oö 1 /* .zum großen Teile in London placiert. 
Überdies kam noch ein Kreditgesetz im April 1871 zur An 
nahme, dessen Inanspruchnahme aber nicht mehr notwendig war. 
Ebensowenig kam das Gesetz vom 26. April 1871 zur Ausführung, 
welches zur Ausgabe von 360 Millionen Mark möglichst durch 
Schatzscheine ermächtigte. Die Ausgabe kurzfristiger Schatz 
scheine — 57,9 Millionen Taler — stellen billigere Geldmittel als 
die fundierten Anleihen zur Verfügung. An Darlehenskassenscheinen 
wurden 29,6 Millionen Taler emittiert, von denen Ende 1872 nur 
ein unansehnlicher Betrag ausstehend war. 
Aus Kreditoperationen wurden insgesamt beschafft durch das 
Keich resp. den Norddeutschen Bund: 
aus eigentlichen Kriegsanleihen 200,1 Millionen Taler 
aus kurzfristigen Schatzscheinen 62,2 „ „ 
Darlehenskassendarlehen 17,0 „ „ 
Das Verhältnis von Anleihen und Schatzscheinen betrug dem 
nach 100 : 31,1. 
Es sei noch einiger volkswirtschaftlicher Folgen der Kriegsanlehen- 
operationen gedacht. 
Die Anleihen des Weltkrieges haben vor allem die ungeahnte 
Kraft der Weltwirtschaft, ihrer Widerstands- und Anpassungsfähig 
keit offenbart. Nach ganz anderem Maße werden nach dem Kriege 
die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft für Staat und Gesellschaft, 
für Recht und Kultur bemessen werden dürfen. Ein Kanalbau, 
eine Schule wird nimmermehr als unerfüllbare Forderung betrachtet 
werden können. Wir dürfen den Satz: „Es wächst der Mensch 
mit seinen höheren Zwecken“ umkehren. Die Zwecke und Ziele 
werden wachsen dürfen, nachdem wir den Wert und die Größe der 
Völker mit anderem Maße messen können als vor dem Kriege. 
Die volkwirtschaftliche Bedeutung der Kriegsanleihen zeigt 
sich vielleicht am unmittelbarsten in dem Zusammenhang der An 
leihen mit der Gestaltung des Geldwesens und der Preise. Die 
Kriegsanleihen bieten den großen Nutzen, daß sie die Ausgabe 
fiduziärer Zirkulationsmittel beschränken und so einer verhängnis 
vollen Inflation eine Grenze setzen. Dieser Einfluß auf die Menge 
der Zirkulationsmittel ist aber kein bloß negativer. Denn aus An 
laß der Einzahlung der Kriegsanleihen fließen große Beträge an 
*) Siehe Wagner, Das Keichsfinanzwesen (Holtzendorff’s Jahrbuch f. Gesetz 
gebung, Verwaltung und Rechtspflege, III. Jahrg., I. Hälfte, 8. 60). 
F ö 1 d e s, Finanzwissenschaft. 41
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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