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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

1. Abschnitt. Das Budget. 
65 
aufgestellt werden kann, aber nicht umgekehrt aus dem Nettobudget 
das Bruttobudget. In manchen Fällen finden wir, daß einzelne 
Posten des Budgets auch bei allgemeiner Durchführung des Brutto 
systems als Nettoposten fungieren. Dies gilt namentlich von Staaten 
verbänden, wo dem Verband gewisse Einnahmequellen zur Verfügung 
stehen und nur der durch diese Einnahmen nicht gedeckte Teil in 
das Budget der Einzelstaaten eingestellt wird. Dies gilt von den 
Matrikularbeiträgen in Deutschland, wo also der Teil des Erforder 
nisses, der durch die eigenen Einnahmen des Reichs gedeckt ist, 
schon in Abzug gekommen ist. Dies gilt von der sogenannten 
Quote in Österreich-Ungarn, wo in das Budget der betreffenden 
Staaten nur jener Teil der gemeinsamen Ausgaben eingestellt wird, 
der durch die speziell zur Deckung der gemeinsamen Ausgaben 
überlassenen Einnahmen (Zoll) nicht gedeckt ist *). 
8. Als wichtige Prinzipien bei Aufstellung des Budgets kommen 
in formaler Beziehung namentlich folgende in Betracht: 
a ) Die Einheit des Budgets. Es würde die Übersicht 
des Staatshaushaltes außerordentlich erschweren, wenn das Budget 
nicht in einer einzigen Staatsschrift, die alle Einnahmen und Aus 
gaben des Staates zusammenfaßt, dargestellt würde. Ohne diese 
Einheit ist eine genaue Kenntnis und namentlich das stete Bewußt 
sein von dem Umfange des Budgets kaum möglich, was dann auf 
die Budgetdebatte gewiß seine Rückwirkung ausübt und zum Schluß 
die zweckmäßige Festsetzung des Staatshaushaltes ungünstig beein- 
)) Stein verwirft (a. a. 0.) die weitere Aufrechterhaltung des Unterschiedes 
von Netto- und Bruttobudgets, da dieselben seiner Auffassung nach nur für das 
antiquierte Etatsystem eine Bedeutung hat, wo die Etats einzelner Verwaltungs- 
zweige nach dem Bruttosystem, der Etat der Zentralkasse nach dem Nettosystem 
aufgestellt wurde, während in der Gegenwart die Budgets der Verwaltungs 
weg? nu . r Teile des Gesamtbudgets bilden. Wenn auch Stein mit Bezug auf 
die historische Bedeutung der Unterscheidung von Brutto- und Nettobudget 
recht hat, so können wir uns doch der Ansicht von der Antiquiertheit der 
Unterscheidung nicht anschließen. Im Gegenteil gewinnt diese Unterscheidung 
m der Gegenwart und wahrscheinlich noch mehr in der Zukunft dadurch an 
Bedeutung, daß der Staat immer mehr große Betriebe an sich zieht, die be 
deutende Einnahmequellen repräsentieren. Mit Bücksicht auf diese ist es not 
wendig, im Budget zwischen Netto- und Bruttobudget zu unterscheiden — wie 
dies im Budget für das Deutsche Beich geschieht —, da nur die Nettoeinnahmen 
Deckungsmittel bieten. Welche Differenzen sich hier ergeben, dies mögen die 
folgenden Zahlen beleuchten. Im Jahre 1907 betrugen: 
im Beich in den Bundesstaaten 
Millionen Mark 
Bruttoausgaben 2781,8 
Nettoausgaben 1785,5 
Bruttoeinnahmen 2784,8 
Nettoeinnahmen 1469,6 
5100,0 
2181,0 
5420,0 
2500,0. 
Köldes. Finanz Wissenschaft. 
5
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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