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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

132 
einander im religiösen Dienst; sie widerstehen dem Neid in den 
Herzen durch die Beobachtung des vierten Gebots, durch das Prinzip 
des Friedens in den Familien; aber sie hüten sich, mit dem religiösen 
Gedanken die Gefühle des sozialen Gegensatzes zu verbinden. Die 
Geistlichkeit beider Lager sieht in dem Christentum ein Mittel zur 
Einigung und nicht ein Element der Trennung. In den gemischten 
Gemeinden vereinigen sich der protestantische und der katholische 
Geistliche, beide Pfarrer oder Pastor genannt, oft an den ge 
wohnten Stätten der Erholung. Sie besprechen sich in beson 
deren Fällen über ihr Verhalten zu ihren Pfarrkindern, besonders 
wegen Verurteilung schlechter Bücher. Mitunter dedizieren sie 
sich gegenseitig ihre literarischen Erzeugnisse. Dieselbe Einigkeit 
herrscht zwischen den Gliedern der beiden Konfessionen in ihren 
Interessen- und Freundschaftsbeziehungen und in der Regelung 
der öffentlichen Interessen. Dieser Geist der Einigkeit ist ein neuer 
Ruhmestitel für die Gegend, wo 1648 der westfälische Friede ge 
schlossen wurde. Dieser denkwürdige Akt hat zwar eine bedauerns 
werte Tatsache bestätigt, nämlich den Riß durch das christliche 
Europa, aber er hat zugleich ein großes Gut hervorgebracht: indem 
er für die Zukunft einen vollständigeren Frieden vorbereitete, hat 
er dem Blutvergießen ein Ende gemacht. 
Die Gleichförmigkeit der Sitten und Einrichtungen ist in der 
sächsischen Ebene viel ausgesprochener als in den anderen Gegenden 
Deutschlands. Der ganzen Ebene ist gemeinsam die Dauer der 
Grundelemente der sozialen Konstitution: die Unteilbarkeit der 
adligen und bäuerlichen Güter, die Fruchtbarkeit aller Familien, 
der gleichzeitige Übergang von Blut, Name und Familientraditionen 
mit dem Gute, die Institution des Anerben und die Teilung aller 
verkäuflichen Gutserzeugnisse zwischen seine Brüder und Schwestern. 
Mitunter haben gewisse lokale Verhältnisse eine Änderung dieser 
Gleichförmigkeit in gewissen Punkten bewirkt. So hat z. B. der 
Reichtum der Hansestädte Hamburg und Bremen das Kapital zum 
Erwerb von Landbesitz getrieben. So ist hier und da die Zahl 
der großen Güter vermehrt. Wie in Dänemark und besonders in 
den Niederlanden, ist so auch ein Stamm von reichen Pächtern ent 
standen. Anderswo ist die alte soziale Konstitution durch die Nähe 
von Bergwerken verändert, durch gewerbliche Anlagen und ganz 
allgemein durch Neuerungen, die die Bevölkerung verdichten und die 
materiellen Existenzmittel vermindern, indem sie den Teil reduzieren, 
den jede Familie von den Erzeugnissen der urwüchsigen Produktion
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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