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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

144 
Die Eigentümer der Kohlenbergwerke ertrugen diese Hindernisse 
mit Geduld; und trotz der täglichen Entdeckung neuer Kohlenfelder 
gaben sie kaum den Antrieben nach, die unter ähnlichen Umständen 
sich im Westen zeigen. Die Kohlenproduktion entwickelte sich also 
langsam, ohne die soziale Lage der Bevölkerung zu erschüttern. 
Noch in anderer Hinsicht blieb die Industrie bei den Sitten der 
sächsischen Ebene und der angrenzenden Gebiete Hessen und Nassau. 
Sie vermehrte nur mit äußerster Vorsicht die Zahl ihrer Betriebe 
und die Nachfrage nach Kohle. Nach ihrer Meinung war der 
Unternehmer, der eine neue Fabrik schaffen wollte, moralisch ver 
pflichtet, das Wohlergehen und die Sicherheit der Arbeiter, die er 
hierher berief, zu garantieren. Zu diesem Zweck sollten die neuen 
Betriebe durch Wohnungen ergänzt werden, die mit kleinen länd 
lichen Nebengebäuden versehen waren, durch Schulen, Kapellen, 
medizinische und pharmazeutische Hilfe. Diese Ansichten waren 
eine wertvolle Garantie für die Arbeiterbevölkerung. Sie stellten 
sie sicher gegenüber den harten Proben, die alsbald die fieberhafte 
Schöpfung von Betrieben mit mechanischer Kraft, die von Dampf 
maschinen geleistet wird, den Arbeitern des Westens auferlegte. 
Gerade jetzt hat ein Freund des Verfassers, von Dechen, der in 
Bonn in der ßheinebene wohnt und in der Bergwerksverwaltung 
eine leitende Stellung inne hat, den in seiner Verwaltung geübten 
mäßigenden Einfluß hoch bewertet. Noch höher schätzt er die weise 
Mitarbeit der Industriellen des Ruhrgebietes und besonders die Ge 
samtheit der Sitten, wie sie oben beschrieben sind (§ 20). 
Im Jahre 1851 bestanden diese guten Gewohnheiten noch bei 
den bedeutendsten Fabrikanten Elberfelds und Solingens; aber sie 
fingen bei einigen anderen an, sich zu verschlechtern. Das waren 
die ersten Anzeichen einer Zerrüttung, die seit 4 Jahren fühlbarer 
zu werden scheint. Damals bewahrten in der Tat die königlichen 
Gruben ihren großen Einfluß auf die Kohlengewinnung. Das Bevor 
mundungsrecht, das sie im Interesse der Arbeiten ausübten, war 
noch keineswegs bestritten; aber die Grubeneigentümer protestierten 
lebhaft gegen gewisse Einzelheiten der finanziellen Organisation. 
In diesem Jahre wurden sogar die 10 °/ 0 Steuer, die der Staat von 
den geförderten Kohlen erhebt, auf 6 °j 0 herabgesetzt. Die neuen 
Fabrikanten, die vom Westen kamen, um verschiedenartige Unter 
nehmungen zu schaffen, führten in ihren Beziehungen zu den 
Arbeitern die bedauerlichen Sitten ihres Landes ein. Sie gaben 
nicht mehr Wohnung und Gemüsegarten, sondern ersetzten diese
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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