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Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Tonkunst
  • Bildende Kunst
  • Dichtung
  • Weltanschauung

Full text

Tonkunst. 
29 
zusammen, oder aber der Rhythmus entwickelt seine Accent⸗ 
ordnung gegen die metrische. Und da hat nun fur beide 
früheren Musikperioden und auch noch für die klassische Musik, 
in der schon die Anfänge des dritten Zeitalters eingeschlossen 
sind, im allgemeinen gegolten, daß Rhythmus und Takt zu— 
sammengehen. Anders in der neuen Musik und in Anfängen 
schon bei Schumann und Chopin. Da entwickelt sich der 
Rhythmus recht häufig gegen das Metrum und wird so ein 
viel stärkeres Reizmittel in der Maß- und Accentordnung; für 
manche der hier auftauchenden Möglichkeiten des Auseinander— 
fallens von Metrum und Rhythmus liegt der Vergleich mit der 
physiologischen Erscheinung eines Herzens nahe, das infolge 
hoher Aufregung in unregelmäßigen Schlägen geht. 
Aber auch da, wo Takt und Rhythmus zusammengehen, 
entwickelt die neue Kunst unbekannte Freiheiten. So findet 
man sehr häufig schon innerhalb enger Grenzen Taktwechsel, 
oder es werden Taktgattungen angewandt, die aus einem ge⸗ 
raden und einem ungeraden Metrum zusammengesetzt sind. 
Vor allem aber wird die Führung des Tempos ungleich freier, 
und damit dringt denn eine unerhörte Dynamik ein: das Haupt⸗ 
zeitmaß wird unter ständigen Schwankungen durchgeführt, wie 
sie die musikalische Empfindung schärfer zum Ausdruck bringen 
sollen; die Stärkegrade werden mit der weitestgehenden Feinheit 
behandelt, Intonationsschwankungen vorgenommen u. s. w. Das 
ist denn recht eigentlich die Domäne des modernen Kapell⸗ 
meisters, der unter der Durchführung all dieser neuen An⸗ 
regungen zum vollen Künstler geworden ist: — welche Periode 
der Vergangenheit hat etwa eine Gestalt aufzuweisen, wie die 
Hans von Bülows? 
Freilich: genau wie in der Harmonik und ebenso, wenn 
auch in mehr abgeleiteter, mittelbarer Weise in der Stimm— 
führung eine Neigung vorhanden ist, gegenüber der größeren 
Freiheit der modernen Musik auf die strengen Formen der Vor—⸗ 
zeit zurückzugreifen, so auch in der Rhythmik. Aber auch das 
Motiv ist hier das gleiche: man bezweckt nichts als noch reichere 
Durchbildung der Ausdrucksmittel. Und so hat denn, um ein
	        

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Die Social-Demokratie. Steinkopf, 1875.
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