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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1022451499
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-38126
Document type:
Monograph
Author:
Reimann, Erna
Title:
Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Universitäts-Buchdruckerei von Gustav Schade (Otto Francke)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (71 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
7. Kapitel. Die Organisation der weiblichen Angestellten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Der Umfang der Frauenarbeit im Handelsgewerbe
  • 2. Kapitel. Soziale Herkunft, Alter und Familienstand
  • 3. Kapitel. Die Ausbildung der Handlungsgehilfinnen
  • 4. Kapitel. Der Arbeitsnachweis
  • 5. Kapitel. Die Arbeitszeit
  • 6. Kapitel. Die Lohnfrage
  • 7. Kapitel. Die Organisation der weiblichen Angestellten

Full text

stelltenkreises angewiesen waren. In bezug auf die Verfassung des 
neu zu gründenden Bundes standen zwei Ansichten gegenüber. Königs 
berg beantragte eine vollständige Zentralisation der Verwaltung und die 
Überführung der bisher selbständigen Vereine in abhängige Ortsgruppen. 
Berlin aber wünschte eine beschränkte Zentralisation nur für alle 
Standes- und sozialpolitischen Aufgaben unter seiner Leitung, wollte 
aber alle Wohlfahrtseinrichtungen als prinzipiell nebensächlich den 
Lokalvereinen überlassen. Nach lebhaftem Widerspruch einigte man 
sich 1905 auf einer Tagung in Frankfurt a. M. auf Grund des Berliner 
Entwurfs. Trotz dieser Erfolge, die dem Berliner Verband einen über 
wiegenden Einfluß sicherten, erklärte er plötzlich seinen Austritt. 
Die vielfach scharfen und sorgsam abwägenden Kritiken und Er 
örterungen seiner Forderungen tragen wohl nicht allein die Schuld, 
sondern auch das geringe Interesse, das er als mächtigster Verband 
diesen Bestrebungen nach Zusammenschluß entgegenbringen mußte, 
da der Hauptgewinn auf seiten der kleinen Vereine lag, die durch den 
Zusammenschluß mit größeren erst zur Wirksamkeit gelangten. Der 
Berliner Verein hatte offenbar damit gerechnet, daß die verbündeten 
kaufmännischen Vereine nicht ohne seine Mitwirkung und Führung 
würden fortbestehen können. Die Verbündeten beschlossen aber, auch 
ohne seine Hilfe weiterzuarbeiten. Mit großen Schwierigkeiten hatten 
sie allerdings zu kämpfen; aber da tüchtige Persönlichkeiten die Leitung 
übernahmen, so hat der Verein sie überwunden und die Entwicklung 
zu einer maßgebenden Berufsorganisation genommen, deren Mitglieder 
zahl im Jahre 1912 schon 18 415 Personen betrug. Verschmelzungs 
versuche sind nicht wieder unternommen worden, die Verbündeten 
kaufmännischen Vereine stellen nur eine lose Interessengemeinschaft 
dar, in denen die Lokalvereine ihre Selbständigkeit bewahren. Auch 
Mitarbeit interessierter, nicht kaufmännisch tätiger Kreise ist zuge 
lassen in der Erwägung, daß bei der großen Arbeit, die noch zu leisten 
ist, jede Kraft, die helfen will, auch mitwirken soll. 
Lehnen diese Vereine alle politischen oder religiösen Bestrebungen 
ab, so ist der Gesamtverband katholischer kaufmännischer Gehilfinnen 
und Beamtinnen Deutschlands auf konfessioneller Grundlage aufgebaut. 
Wie bei den anderen Gehilfinnenorganisationen ging auch hier der 
Gedanke zur Gründung Von Außenstehenden aus. Auf Anregung 
katholischer Geistlichkeit wurde 1897 in Köln ein Verband katholischer 
Gehilfinnen gebildet. Mit sozialen Motiven mischen sich hier religiöse, 
denn nur auf christlich-katholischer Grundlage übt der Verein seine 
Tätigkeit aus, die reinen Wohlfahrtscharakter trägt. Dementsprechend 
werden alle Kräfte zur Mitarbeit herangezogen. Auf Anregung Kölns 
und nach seinem Muster wurden auch in anderen Städten solche kon
	        

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Landwirtschaft Und Fischerei in Schweden. Norstedt, 1930.
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