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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1023104237
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61777
Document type:
Monograph
Title:
The housing question
Place of publication:
London
Publisher:
George Allen & Unwin Ltd.
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (125 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

anni 
HH 
Viertes Kapitel. 
1elf 
abe 
123 
Die Wertveränderung, die in der Formel G — W— & aus- 
Jedrückt wird, der Verwandlung von Geld in Ware und der Rück- 
"STwandlung von Ware in mehr Geld, muß also aus der Ware ent- 
Pringen. Aber sie kann sich nicht im zweiten Zirkulationsakt, dem 
Wiederverkauf der Ware, W— G’, vollziehen, denn dieser Akt ver- 
Yaändelt die Ware bloß aus der Naturalform zurück in die Geld- 
Orm. Betrachten wir nun den ersten Akt, G — W, den Kauf der 
Nare, So finden wir, daß er ein Austausch von Aequivalenten ist; 
lie Ware wird zu ihrem Wert bezahlt, sie hat nicht mehr Wert als 
18 in sie verwandelte Geld. Es bleibt also nur noch die Möglich- 
Sit übrig, daß die Wertveränderung aus dem Gebrauchswert der 
Nare entspringt, das heißt aus ihrem Verbrauch. Um aus dem 
"Srbrauch einer Ware Wert herauszuziehen, müßte unser Geld- 
’esitzer so glücklich sein, innerhalb der Zirkulationssphäre, auf dem 
Markt, eine Ware zu entdecken, deren Gebrauchswert selbst die 
"entümliche Beschaffenheit besäße, Quelle von Wert zu sein, deren 
Virklicher Verbrauch also selbst Vergegenständlichung von Arbeit 
VÄre, daher Wertschöpfung. Und der Geldbesitzer findet auf dem 
Markt eine solche eigenartige Ware vor — das Arbeitsvermögen 
)er die Arbeitskraft. 
Unter Arbeitskraft oder Arbeitsvermögen verstehen wir den In- 
"griff der physischen und geistigen Fähigkeiten, die in der Leib- 
‚Ohkeit, der lebendigen Persönlichkeit eines Menschen existieren 
Ad die er in Bewegung setzt, so oft er Gebrauchswerte irgendeiner 
Art. produziert. 
i Damit jedoch der Geldbesitzer die Arbeitskraft als Ware auf 
nn Markt vorfinde, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. 
„Warenaustausch schließt an und für sich keine andern Ab- 
„eigkeitsverhältnisse ein als die aus seiner eigenen Natur ent- 
Aringenden, Unter dieser Voraussetzung kann die Arbeitskraft als 
ai ÄTe nur auf dem Markt erscheinen, sofern und weil sie von ihrem 
‚SCnen Besitzer, der Person, deren Arbeitskraft sie ist, als Ware 
arSeboten Oder verkauft wird. Damit ihr Besitzer sie als Ware 
sei Aue, muß er über sie verfügen können, also freier Eigentümer 
begin ATbeitsvermögens, seiner Person sein.“ Er und der Geld- 
Sina zet begegnen sich auf dem Markt und treten in Verhältnis ZzU- 
dag oder als ebenbürtige Warenbesitzer, nur dadurch unterschieden, 
lei der eine Käufer, der andere Verkäufer, beide also juristisch 
h iche Personen sind. Die Fortdauer dieses Verhältnisses er- 
ht, daß der Eigentümer der Arbeitskraft sie stets nur für be- 
8 David Ricardo: „Grundgesetze der Volkswirtschaft“, übersetzt von 
“20 Baumstark, 2, Auflage. Leipzig 1877, S. 202.] 
Unsinn ns Realenzyklopädien des klassischen Altertums kann man den 
»aUßer Sen, daß in der antiken Weit das Kapital völlig entwickelt war, 
Momm daß der freie Arbeiter und das Kreditwesen fehlten“. Auch Herr 
las ande in Seiner „Römischen Geschichte“ begeht ein Quidproquo über 
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Die Paumgartner von Nürnberg Und Augsburg. Verlag von Duncker & Humblot, 1919.
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