Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1023104237
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61777
Document type:
Monograph
Title:
The housing question
Place of publication:
London
Publisher:
George Allen & Unwin Ltd.
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (125 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

84 
Dr. M. J. Bonn. 
alten nordamerikanischen Provinzen begründet; die weiten Gebiete 
der Hudson-Kompagnie wurden angeschlossen; 1871 trat Britisch- 
Kolumbien in den Kanadischen Bundesstaat ein, so daß damit das 
ganze Britisch-Nordamerika mit Ausnahme von Neufundland ein 
Staatsgebilde umfaßt. Nach langen vergeblichen Einigungsversuchen 
kam 1900 der australische Bund zustande, allerdings ohne Neusee 
land. Unter weit schwierigeren Verhältnissen — man denke nur an 
die verschiedenen Burenkriege — erwuchs 1910 der südafrikanische 
Bund, dem allerdings Rhodesien und verschiedene Eingeborenen 
gebiete noch nicht angehören. 
Die großen Tochterstaaten, die so entstanden sind, haben natür 
lich eben durch ihre Größe dem Mutterlande gegenüber ein ganz 
anderes Gewicht, als die kleinen, partikularistisch angehauchten 
Kolonien gehabt hatten. Sie entwickeln ein Nationalgefühl und einen 
Nationalcharakter, wo früher örtliche Sonderheiten miteinander 
wetteiferten. Die Beseitigung der Vielheit von Interessen hat 
andererseits eine Verständigung mit dem Mutterlande erleichtert. 
Man kann mit dem australischen Bunde weit eher eine Einigung 
herbeiführen als mit sechs kleinen Gemeinwesen, deren jedes auf 
Kosten des anderen zu wachsen sucht. Das Mutterland hat daher 
im 19. Jahrhundert sich bewußt von einer Politik des «divide et 
impera» ferngehalten, es ist vielfach, besonders in Australien 
(1849) und in Südafrika (1854), der Schrittmacher der Einheitsbewe 
gungen gewesen. So hat die britische Politik folgerichtig an der 
Erziehung von Tochtervölkern mitgearbeitet, die nicht Gruppen ab 
hängiger Kolonien, sondern junge Nationen darstellen sollten. Inner 
halb des Reichsverbandes sollte diesen Nationen ein weitgehendes 
Selbstbestimmungsrecht gegeben werden. 
Es zeigte sich nun allmählich, daß die weitgehendsten Grenzen 
dieses Selbstbestimmungsrechtes nicht völlig ausreichten. Den 
«Tochtervölkern» war das Recht der verfassungsmäßigen Selbst 
bestimmung gegeben worden; die Möglichkeit, ohne Rücksicht auf 
die Interessen des Mutterlandes, ja, wenn nötig, gegen dieselben 
handelspolitische Maßnahmen zu treffen, gab ihnen das Recht wirt 
schaftspolitischer Selbstbestimmung. Dabei war ursprünglich an 
genommen worden, daß Handelsverträge, die das Vereinigte König 
reich abschloß, ohne weiteres die Kolonien mit einbegriffen. 
■Wenn in diesen Handelsverträgen die Meistbegünstigung enthalten
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.