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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1024612627
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-166627
Document type:
Monograph
Author:
Spykman, Nicholas J. http://d-nb.info/gnd/124229867
Title:
The social Theory of Georg Simmel
Place of publication:
Chicago
Publisher:
Univ. of Chicago Press.
Year of publication:
1925
Scope:
XXIX, 297 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • III. Neue Weltanschauung
  • IV. Neue Dichtung
  • V. Bildende Kunst und Musik
  • Index

Full text

Bildende Kunst und Musik. 
621 
„Der harfenspielende David“ Schicks wurden mit Enthusiasmus 
begrüßt. 
Allein die ganze Fülle der klassizistischen Forderungen be— 
friedigten sie noch nicht. Dies vermochte allein eine wesentlich 
nur noch zeichnerische Kunst zu tun, eine Kunst, die von der 
Plastik das Außerste herübernahm, das herüberzunehmen der 
Malerei eben noch möglich war, nämlich die Zeichnung, und 
das hieß vornehmlich den Umriß, und die die Färbung nur 
noch als Füllung dieses Umrisses betrachtete. Der Meister, 
der diese Kunst brachte, war Asmus Carstens (17541798). 
Carstens war ein Schleswiger; wie Thorvaldsen ist er von 
der Kopenhagener Akademie nach Rom gekommen!. Gemein— 
sam war ferner beiden, daß sie sich der Antike keineswegs 
literarisch näherten, sondern nur rein anschaulich auf sie ein— 
gingen — beide waren unstudierte Leute, ja, vom philologischen 
Standpunkte aus betrachtet Boötier. Auf dem Gebiete des 
rein Anschaulichen aber trafen sie sich wiederum darin, daß 
sie im Grunde zu spät geborene Hellenen waren; sie nahmen 
die Antike, wie sie aus Roms Vergangenheit in Stadt und 
Museum zu ihnen sprach, als etwas ihnen Selbstverständliches 
auf, nicht als etwas erst zu Erlernendes, zu Übertragendes; sie 
war ihnen mundgemäße Kost. Dabei war Thorvaldsen Plastiker 
und Lyriker, Carstens, der bei weitem ältere von beiden, Maler 
(d. h. Zeichner sowie allenfalls Illuminator) und Dramatiker. 
Carstens war ein harter Kopf; sein Leben, klein beginnend, 
war ein erstaunlich und erhebend herber Kampf um Ideale: 
und selbstrichtig und eigen war auch seine Kunst. Er zeichnete 
nicht oder malte gar nach der Natur. Er verließ sich auf sein 
außerordentliches Formengedächtnis. Aus diesem heraus schuf 
er — und indem er schuf, stilisierte er, ein wenig unter 
Reminiszenzen an ihm kongeniale Meister der letzten Jahr⸗ 
hunderte, vor allem an Michelangelo, sehr selten mit einigen 
direkteren Anlehnungen an das Rokoko, in der Hauptsache aufs 
Entscheidende nach der Antike, und das heißt wiederum nach 
S. oben S. 606.
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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