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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Die Maschine. 
Ärmel, ein anderes nur Kragen für Taillen, eine dritte setzt nur 
die einzelnen Stücke zusammen. Das; man die Arbeit ganz gut 
kann, wenn man jahrelang nur „Rnapflochmacherin in Knaben 
westen" ist, scheint begreiflich; so werden selbst schwache Kräfte 
aus ihre höchste Leistungsfähigkeit gesteigert. Wie elend trotz 
alledem oft genug der Verdienst dieser armen Geschöpfe ist, haben 
selbst denen, die nicht sehen wollten, die heimarbeitsaus- 
stellungen der letzteii Jahre gezeigt; hier haben wir wieder einen 
der Fälle, wo der Mensch int Produktionsmechanismus zerrieben 
worden ist. 
Entscheidend für unsere Zeit ist freilich die Verwendung 
der Maschine. Selbst in solchen Industrien wie im Bergbau, 
wo sie im eigentlichsten Betriebe, also bei der Kohlengewinnung, 
fast noch gar keine Bolle spielt, ist sie doch für die Betriebsbedin 
gungen, für Förderung von Mensch uild Kohle, Wasserhaltung, 
Wetterführung, Transport. Beinigung und Verladung der Kohle 
völlig unentbehrlich; ohne ihre gewaltigen Leistungen müßte der 
ganze Betrieb stillstehen. Sie Maschine ist das eindrucksvollste 
Symbol unserer Wirtschaft; hat sich doch im Ansang der kapita 
listischen wirtschost b^r paß und die Verzweiflung der Arbeiter 
gegen die Maschinen gerichtet, mit deren Zerstörung sie. die Frei 
heit wieder gewonnen zu haben glaubten, nicht wissend, daß die 
eisernen Sklaven nur die-stummen Diener eines Geistes sind, der 
sich stärker erwies als die Fäuste der Proletarier. Aber in 
der Maschine hat dieser Geist des unbedingten Gelderwerbs, der 
Geist des Rechnens, eine Form gesunden, die wieder ihr eigenes 
Leben hat. 
Wollen wir das wesen der Maschine richtig verstehen, so 
müssen wir von vornherein zwischen zwei durchaus verschiedenen 
Typen scheiden, nämlich der Kraftmaschine und der Arbeits 
oder Werkzeugmaschine, wo vorher Menschen oder Tiere, Wasser 
oder Wind als Triebkräfte verwendet werden mußten, war die 
Steigerung der Leistung über einen bestimmten Punkt hinaus 
nicht möglich, vor allem schon deshalb, weil alle diese Kräfte in 
' ihrer Wirkungsweise unregelmäßig, schwankend sind. Die KraIt- 
Maschine läßt eine Steigerung der Krastkonzentration ins 
Riesenhafte zu, und diese Kraft steht in immer gleicher Weise, 
immer gleichem Umsang zur versügungi Ist doch eben der gleich 
mäßige Bewegungsverlaus das erste in die Augen fallende Merk 
mal des „Maschinenhasten". So bewunderungswürdig'nun aber
	        

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Die Zölle Und Steuern Sowie Die Vertragsmässigen Auswärtigen Handelsbeziehungen Des Deutschen Reiches. Hirth, 1886.
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