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Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

Monograph

Identifikator:
1025475909
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42255
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
Place of publication:
Stuttgartt
Publisher:
Deutsche Verlags-Anstalt
Year of publication:
1918
Scope:
1 Online-Ressource (199 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die bisherige Behandlung des Problems
  • Zweites Kapitel. Die Tatsachen der Geldvermehrung und des Valutarückganges
  • Drittes Kapitel. Der Zusammenhang von Geld, Preis und Einkommen
  • Viertes Kapitel. Die Theorie der Geldvermehrung
  • Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
  • Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
  • Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
  • Achtes Kapitel. Die Geldprobleme in der inneren Wirtschaftspolitik im und nach dem Kriege
  • Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
  • Zehntes Kapitel. Die Zukunft der Goldwährung?

Full text

liche Grundsätze. Die reine Papiergeldausgabe ist eine Schuld 
nur sozusagen im moralischen, nicht im privat- oder öffentlich-recht 
lichen Sinne, eine Schuld des Staates an sich selbst, an das Volk 
in seiner Gesamtheit. Es ist eine Art von Schuld, nicht weil diese 
papiernen Zahlungsmittel keinen „Wert" haben oder nicht durch 
einen solchen „gedeckt" sind — es ist überflüssig, daß bloße Tausch 
mittel stofflich wertvoll oder durch bestimmte stoffliche Werte ge 
deckt sind —, sondern weil sich der Staat mit ihrer Ausgabe un 
begrenzt eine künstliche Kaufkraft zu schaffen vermag, 
während Kaufkraft nur aus Leistungen im Tauschverkehr, die in 
die Gesamtheit der Preise und Einkommen mit hineinkalkuliert 
sind, entstehen darf. 
Die Banknotenausgabe auf Finanzwechsel und die sonstige 
Inanspruchnahme der Notenbank durch den Staat schafft aber ein 
privatrechtliches Verhältnis, das irr der Wirtschaftsführung dieser 
nach Erwerbsgrundsätzen betriebenen Anstalt als eine Forderung 
erscheint. Insofern hat die Verknüpfung einer Vermehrung des 
Geldes mit einer zivilrechtlichen Verschuldung des Staates, wie 
sie der Notenbank gegenüber erfolgt, einen gewissen Vorzug. 
Der Staat mußte in normalen Verhältnissen bestrebt sein, seine 
schwebende Schuld an die Notenbank möglichst bald zu kon 
solidieren. 
Jedoch trifft, wie wir jetzt wissen, diese privatrechtliche Auf 
fassung der Geldvermehrung das eigentliche Problem, derselben, 
das in der Einwirkung auf die Preis- und Einkommensgestaltung 
liegt, nicht. Wie bei so vielen Erscheinungen des Wirtschaftslebens, 
ist man auch hier bei der rechtlichen Betrachtung stehengeblieben 
und hat die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht erkannt. Nur 
die materialistische Auffassung des Geldes hat verhindert, zu er 
kennen, daß das eigentliche Geld die abstrakte Rechnungseinheit 
ist, von der die Preise abhängen und die nicht privatrechtlich als 
Schuld behandelt und gedeckt werden kann. Nur so kam man dazu, 
zu übersehen, daß nicht die realen Zahlungsmittel, sondern daß die 
in dieser abstrakten Rechnungseinheit nur kalkulierten Einkommen 
die Güter kaufen, daß die künstliche Vermehrung der Erträge und 
Einkommen das Älbel ist, das es zu vermeiden gilt, und daß es, wenn 
die Geldzeichen vermehrt werden, nicht auf ihre Deckung, sondern 
auf die Beziehung zur Steigerung der Erträge im Tauschverkehr 
ankommt. 
103
	        

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L’ Economia Italiana Dal 1919 Al 1929. Amministrazione Presso la Rivista Internazionale “Metron”, Istituto di Statistica della R. Università, 1930.
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