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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Monograph

Identifikator:
1027347800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-157802
Document type:
Monograph
Author:
Gredeskul, Nikolaj A. http://d-nb.info/gnd/12762628X
Title:
Befreite Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Seehof
Year of publication:
1920
Scope:
38 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Jungdeutsche Manifest
  • Title page
  • I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
  • II. Abschnitt. Die alte bürgerliche Volksordnung
  • III. Abschnitt. Die neue Ordnung des Volkes
  • IV. Abschnitt. Organisationsformen und Führungsformen
  • V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
  • VI. Abschnitt. Die Lehre von der Gemeinschaft
  • VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
  • VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
  • IX. Abschnitt. Neuregulierung des Reiches
  • X. Abschnitt. Die Kur
  • XI. Abschnitt. Die Reichsführung
  • XII. Abschnitt. Werhaftigkeit und Volksstaat
  • XIII. Die Volksdienstpflicht
  • XIV. Abschnitt. Einzelfragen
  • XV. Abschnitt. Der Jungdeutsche Orden
  • XVI. Abschnitt. Die neue Aufgabe des Ordens
  • XVII. Abschnitt. Der Weg zum Volksstaat
  • Contents

Full text

Einzelmensch und Gemeinschaft 
Das seelische Ziel in der Revolution des 20. Jahrhunderts ist 
der Übergang vom Materialismus zum Idealismus. Der Materia— 
lismus ist die Frucht eines Systems der Verantwortungslosigkeit und 
der Masse. Der Idealismus ist die Unterordnung des eigenen Ich 
unter die Erfordernisse einer größeren Gesamtheit von Menschen. Die 
Menschen selbst sind die Frucht ihrer Erziehung. Erziehung im weiteren 
Sinne ist die gültige Ordnung des Lebens der Menschen. 
Wenn der einzelne Mensch aus seiner materialisti— 
schen Lebensordnung und einer damit verbundenen ma— 
terialistischen Weltanschauung zum Idealismus ge— 
führt werden soll, so muß er in eine Lebensordnung 
versetzt werden, deren erzieherisches Ergebnis das Be— 
kenntnis zum Idealismus ist. 
Der Einzelmensch steht zur Gemeinschaft in einem anderen Ver— 
hältnis als zur Masse. Er wurzelt in der Gemeinschaft mit seiner 
Seele. Der deutsche Mensch wird um so mehr mit seiner Seele in 
der Gemeinschaft wurzeln, weil der ganze Inbegriff einer historisch 
gewordenen Sehnsucht seine Verwirklichung nur im Geiste der Ge— 
meinschaft finden kann. Wenn die Lebensordnung der Gemeinschaft 
den Idealen deutscher Art entspricht, dann ist der Einzelmensch auch 
mit der Gemeinschaft so verbunden, wie die Lehre des Freiherrn vom 
Stein sie von dem Volksstaat der Zukunft fordert. Das Treubekennt— 
nis des Einzelmenschen zur Gemeinschaft, das in ihm erwachende 
Gemeinschafts⸗ oder Heimatsgefühl ist dann gleichbedeutend mit der 
Wiedergeburt wohlverstandenen Nationalgefühls, wenn die so ge— 
schaffene Gemeinschaft dem Einzelmenschen Volk und Staat verkörpert. 
Das Wesen einer jeden politischen und nationalen Ordnung besteht 
darin, dem Verhältnis zwischen Einzelmensch, Familie, Volk und 
Welt den richtigen Sinn und den richtigen Klang zu geben. Wenn der 
Einzelmensch im richtigen Verhältnis zu einer Gemeinschaft steht, 
welche ein Teil von Volk und Staat ist, dann ist alles weitere nur 
noch eine Frage des Einbaues dieser Gemeinschaft in die gesamte 
Struktur des Volksstaates. Es findet also der deutsche Mensch sein 
wahres nationales Verhältnis zum Volksstaat auf dem Wege über 
die Genteinschaft wieder. 
84
	        

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Das Jungdeutsche Manifest. Jungdeutscher Verl., 1928.
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