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Das Recht auf Arbeit in geschichtlicher Darstellung

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Bibliographic data

Object: Das Recht auf Arbeit in geschichtlicher Darstellung

Monograph

Identifikator:
870052624
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-491
Document type:
Monograph
Author:
Zeitz, Karl http://d-nb.info/gnd/13395689X
Title:
Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchdruckerei Gebr. Unger
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (61 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3.Die Brausteuer als Konsumsteuer. Bier und Brandweinkonsum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Recht auf Arbeit in geschichtlicher Darstellung
  • Title page
  • Contents
  • § 1. Der Ursprung des Rechts auf Arbeit. - Die Physiokraten
  • § 2. Das Recht auf Arbeit in der ersten französischen Revolution
  • § 3. Charles Fourier und seine Schule
  • § 4. Saint-Simon und die Saint-Simonisten
  • § 5. Proudhon
  • § 6. Die provisorische Regierung des Jahres 1848 und das Recht auf Arbeit
  • § 7. Louis Blanc
  • § 8. Die Ateliers nationaux
  • § 9. Das Recht auf Arbeit in der französischen Nationalversammlung
  • § 10. Das Recht auf Arbeit in Deutschland. I. Die ersten Vertreter des Gedankens; die deutsche Nationalversammlung
  • § 11. Das Recht auf Arbeit in Deutschland. II. Die jüngste Phase
  • § 12. Der Schweizer Initiativantrag
  • § 13. Der juristische Begriff des Rechts auf Arbeit
  • § 14. Schlussbemerkungen

Full text

& 10. Das Recht auf Arbeit in Deutschland. I. Die ersten 
Vertreter des Gedankens; die deutsche Nationalversammlung. 
in Deutschland hat das Recht auf Arbeit nur eine se- 
cundäre Rolle gespielt: es wurde hier nicht selbständig, 
sondern im Anschlusse an das französische Vorbild vertreten. 
Verpflanzt wurde es auf deutschen Boden mit der Sozialtheorie 
Fourier’s, die in Deutschland einige eifrige Apostel fand. 
Der erste Sozialist, der in Deutschland für das Recht auf 
Arbeit eingetreten ist, war Ludwig Gall!). Zwar hat vor 
ihm bereits Fichte diesen Rechtsbegriff construirt, allein bei 
diesem erscheint er noch in dem abstrakten Gewande einer 
Forderung des Naturrechts, währerid er bei Gall bereits einen 
conkreten wirtschaftlichen Inhalt hat ®). 
1) Vgl. über Kf Gall meinen Aufsatz: Ludwig Gall, der erste 
deutsche Sozialist. Ein Beitrag zur Entwickelungsgeschichte des Sozialismus, 
in der Zeitschrift für Volkswirtschaft, Sozialpolitik und Verwaltung, Wien 
u. Prag, Bd. 3, 1594, p. 417—434. 
2) Fichte bestimmt in seinen Grundlagen des Naturrechts nach Prin- 
cipien der Wissenschaftslehre, 2, Theil, 3. Bd., Berlin 1845 (die erste Ausgabe 
erschien in Jena und Leipzig 1797) p. 252 ff., den Inhalt des Rechts auf 
Arbeit dahin, dass „jedermann von seiner Arbeit leben können solle und dass 
der Staat Anstalten zu treffen habe“ ..... „Jeder muss von seiner Är- 
beit leben können, heisst der aufgestellte Grundsatz. Das Lebenkönnen ist 
sonach durch die Arbeit bedingt und es gibt kein solches Recht, wo die Be- 
dingung nicht erfüllt worden. Da alle verantwortlich sind, dass jeder von 
seiner Arbeit leben könne und ihm beisteuern müssten, wenn er es nicht 
könnte, haben sie notwendig auch das Recht der Aufsicht, ob jeder in 
seiner Sphäre soviel arbeite, als zum Leben nötig ist, und übertragen es 
der für gemeinschafiliche Rechte und Ann verordneten Staats- 
gewalt. Keiner hat eher rechtlichen Anspruch auf die Hülfe des Staates, 
is er nachgewiesen, dass er in Seiner Sphäre alles mögliche gethan, um sich 
zu erhalten, und dass es ihm dennoch nicht möglich gewesen. Weil man 
aber doch auch in diesem Falle ihn nicht umkommen lassen könnte; auch 
der Vorwurf, dass er nicht zur Arbeit angehalten, auf den Staat zurückfallen 
würde, so hat der Staat notwendig das Recht der Aufsicht, wie jeder sein 
Staatsbürgereigentum verwalte.“ jer ist also der Gedanke noch nicht in 
die packende Form des Schlagwortes: Recht auf Arbeit gegossen. In seinem 
„geschlossenen Handelsstaat‘ hat übrigens Fichte nicht so sehr das Recht auf 
Arbeit als das Recht auf Existenz vertreten, Vgl. ebendaselbst p. 408.
	        

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Das Recht Auf Arbeit in Geschichtlicher Darstellung. Fischer, 1895.
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