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Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

Monograph

Identifikator:
1027468136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-158313
Document type:
Monograph
Author:
Fuerth, Maria http://d-nb.info/gnd/1055373365
Title:
Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Hubert
Year of publication:
1920
Scope:
VI, 30 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
  • Title page
  • Contents

Full text

20 — 
Dühring *) nennt die Listsche Methode, wie auch die Careysche 
Methode der Nationalökonomie eine synthetische zum Unterschied 
zu der analytischen Methode von Hume-Smith. Wir haben diese 
gegensätzlichen Methoden mit Statik und Dynamik bezeichnet. 
Bezeichnungen, die der heutigen wissenschaftlichen Literatur ge- 
bräuchlicher sind. Die Bedeutung dieser beiden Ausdrucksweisen 
deckt sich im wesentlichen. Dühring‘) sagt von der Hume-Smithschen 
Methode, daß sie von den kreuzenden Einflüssen der speziellen 
Gesetzgebung absähe und, wenn auch stillschweigend, sich eine 
auf der Grundlage des Ablohnungssystems im freien Verkehr be- 
findliche universelle Wirtschaftsgesellschaft denke. Von der List- 
Careyschen sagt er, daß sie°) versuche, unmittelbar aus dem Ver- 
wickelten und Vollen der Erscheinungen die Naturgesetze der 
Völkerökonomie abzuleiten. Was wir zur Erklärung der Begriffe 
Dynamik und Statik sagten, stimmt im wesentlichen mit Dührings 
Ausführungen über die analytische und synthetische Methode 
überein. Dühring nimmt eine besondere Stellung zu diesen beiden 
Forschungsmethoden der Nationalökonomie ein, An der List- 
Careyschen Methode hebt er hervor *), .daß sie die unmittelbaren Zu- 
sammenhänge der wirtschaftlichen Tatsachen verknüpfe und 
lebendig kennzeichne5). „Aber die letzte Form der Wissenschaft 
ist diese Auffassung nicht. Es fehlt ihr die mit dem Erheblichen 
rechnende und denkende Logik, die nur mit wenig kritisch ge- 
wählten Tatsachen rechnende Verfahrungsart.“ Die List-Careysche 
Verfahrungsart nennt er im Gegensatz zu dieser Schule einen 
induktiven Forschungszweig. „Denn *) von einer induktiven Wissen- 
schaft als von etwas wesentlich Fertigem kann man in Rücksicht 
auf kritische: Tatsachen eigentlich kaum reden.“ Die Hume- 
Smithsche Methode sei immer noch die: maßgebende und müsse 
nur noch radikaler gestaltet werden. Sein Schlußurteil bringt 
Dühring in einem Vergleich, den er der Physik entnommen hat. 
„In ”) einer ähnlichen Weise, wie Kepler die elliptischen Bahnen 
äußerlich konstatierte, kann auch die Induktion der Anschauung 
eine Anzahl von Typen der Zustände und Vorgänge kennzeichnen 
und in diesem Sinne auch wirklich Gesetze auffinden. Dagegen 
verbietet sich jedes strenge Raisonnement über die innere Logik 
der Vorgänge und über die partiellen Triebkräfte der Gestaltungen, 
sobald man nicht ähnlich wie in der rationellen Mechanik die 
einfachen prinzipiellen Tatsachen als Axiome aussondert und mit 
ihnen in ableitenden Schlüssen operiert.“ 
Dühring ist einer der ersten, der den entscheidenden Unter- 
schied zwischen analytischer und induktiver Methode erkannt 
hat. Die Trennung ist keine so prägnante wie wir sie bei den- 
” Gesch. d. Nat.-Oek. S, 428 Abs. 2. 
Dühring, Krit. Grundlegung S. 429. 
Dühring, Gesch. d. Nat.-Oek. S. 426 
Dühring, Geschichte d. Nat.-Oek. S 426 
2» nn 8.429 
» » » „ SS 427 
Dühring, Gesch. S. 429. 
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Die Theorie Der Produktiven Kräfte in Lists “Nationalem System Der Politischen Ökonomie”. Hubert, 1920.
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